Dobrindt verurteilt Gewalt nach Jugend-Demos | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 01.11.2026 00:43, aktualisiert am 01.11.2026 11:13

Dobrindt verurteilt Gewalt nach Jugend-Demos

Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) benennt „gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu” als Täter.  (Foto: Michael Brandt/dpa)
Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) benennt „gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu” als Täter. (Foto: Michael Brandt/dpa)
Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) benennt „gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu” als Täter. (Foto: Michael Brandt/dpa)

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat die Krawalle nach Jugend-Demonstrationen in mehreren Städten verurteilt und sieht vor allem bestimmte Gruppen als Urheber von Ausschreitungen. „Gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu haben gestern Abend die friedlichen Demonstrationen vom Nachmittag gekapert“, sagte der CSU-Politiker der „Bild“. „Die Randalierer und Plünderer werden identifiziert und zur Rechenschaft gezogen. Auf diesen Landfriedensbruch müssen harte Strafen folgen.“

Zugleich lobte er das Agieren der Sicherheitskräfte. „Gewaltexzesse wie in Paris wurden dank unserer hoch engagierten Polizeikräfte verhindert“, sagte Dobrindt. „Das Einsatzkonzept der Polizei mit massiver Präsenz und dezentraler Kräfteaufstellung ist aufgegangen.“

Demonstrationen zunächst friedlich

Nach zunächst friedlichen Demonstrationen Zehntausender junger Menschen war es am Abend vor allem in Frankfurt am Main und Köln zu gewalttätigen Szenen und Ausschreitungen gekommen. In Berlin gab es Flaschen- und Böllerwürfe. In einigen Städten setzte die Polizei Wasserwerfer ein.

Die Initiative „Gen Z regelt“ hatte zu friedlichen Protesten in mehr als 30 Städten aufgerufen. Sie fordert unter anderem mehr Geld für Schulen, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten und mehr Klimaschutz. Bei ähnlichen Protesten im Ausland unter anderem in Frankreich war es in den vergangenen Wochen teils zu schweren Krawallen gekommen.

© dpa-infocom, dpa:261031-930-924968/2


Von dpa
north