Digitaler Feuerwehr-Alarm: Was sich dadurch für Oberdachstettener ändert | FLZ.de

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Veröffentlicht am 18.10.2025 13:57

Digitaler Feuerwehr-Alarm: Was sich dadurch für Oberdachstettener ändert

Die Sirenen im Gemeindegebiet müssen nun auf eine digitale Funktion umgerüstet werden (Foto: Peter Pickel)
Die Sirenen im Gemeindegebiet müssen nun auf eine digitale Funktion umgerüstet werden (Foto: Peter Pickel)
Die Sirenen im Gemeindegebiet müssen nun auf eine digitale Funktion umgerüstet werden (Foto: Peter Pickel)

Über das Vorgehen zur digitalen Alarmierung der Feuerwehr machte sich der Gemeinderat Oberdachstetten Gedanken.

Das seit 2021 laufende Förderprogramm zur Umstellung auf digitale TETRA-Alarmierung werde bis Dezember 2026 verlängert, daraufhin müsse die Verwaltung in den nächsten Wochen die Beschaffung organisieren.

Da die Inbetriebnahme des neuen Gebäudes der Integrierten Leitstelle Ansbach (ILS) in greifbare Nähe rückt, werde man nun die Sirenensteuerung ertüchtigen und digitale Funkmeldeempfänger beschaffen. Eine Förderung der Endgeräte erfolge nur für die bereits vorhandenen 18 Geräte.

Kosten der Umrüstung

Dazu gebe es einen Beschaffungsrahmenvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und der Firma Motorola, so kostet ein Pager aktuell 825 Euro. Nach Abzug einer Festbetragsförderung von 730 Euro pro Gerät schlage dann die Beschaffung mit etwa 2000 Euro für die Gemeinde zu Buche.

Ob die Feuerwehr überhaupt 18 Pager braucht, wolle man durch eine Abfrage klären, denn seit geraumer Zeit finde eine Zusatzalarmierung über das Smartphone der Einsatzkräfte über die App Alamos statt. Technisch möglich sei es auch, die fünf vorhandenen analogen Sirenen im Gemeindegebiet auf eine digitale Funktion umzurüsten, war von Bürgermeister Martin Assum zu hören.

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Der Freistaat unterstützt bei der Digitalisierung

Laut einem Kostenvoranschlag werde die Umstellung rund 11.000 Euro kosten, hier sei mit einer Förderung von 2181 Euro pro Sirene zu rechnen. Nun stellte sich die Frage, ob durch die Entwicklung der Siedlungen in den vergangenen Jahren überhaupt noch zwei Sirenenstandorte ausreichen.

Die Verwaltung werde eine Schallpegel-Planung beauftragen, ob zwei Sirenen noch ausreichen und ob die vorhandenen Standorte eventuell verlegt werden müssen.


Von PETER PICKEL
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