Die „herausragenden Leistungen“ ihrer 227 Mitglieder, unter ihnen knapp 100 Aktive, hat die Feuchtwanger Wasserwacht jetzt im Rahmen einer Feier gewürdigt. „Die Ortsgruppe blickt optimistisch in die Zukunft und freut sich auf ein weiteres Jahr voller Herausforderungen und gemeinsamer Erlebnisse“, hieß es zudem.
Nach Aussage von Technischem Leiter Dirk Zeltner leisteten die Feuchtwanger „beeindruckende 1844 Wachstunden“ an den Seen im Fränkischen Seenland sowie im örtlichen Freibad. Das seien rund 400 Stunden mehr als im Vorjahr.
Alicia Früh, Stefan Barani und Max Friedrich hätten ihre Qualifikationen als Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst, als Wasserretter beziehungsweise als Wachleiter erfolgreich abgeschlossen. „Ihre Leistungen sind ein weiterer Beweis für die hohe Ausbildungsqualität und das Engagement der Ortsgruppe“, heißt es dazu in einer Mitteilung.
Zudem habe die Wasserwacht im Lauf des vergangenen Jahres zahlreiche Ausbildungen und Übungen veranstaltet. Als Highlights werden ein Fließwassertraining in Buchloe, die Einsatzgruppenübung mit der Feuerwehr Schnelldorf, ein Tauchwochenende am Brombachsee sowie der BRK-Tag in Ansbach genannt. Dabei sei nicht nur das Können der Mitglieder gefördert, sondern auch deren Teamgeist gestärkt worden.
An einem Schwimmkurs von Oktober bis Dezember hätten 26 Kinder teilgenommen, hieß es. Ebenso wie dieser sei ein zweiter Kurs, der nun am 13. Januar beginnt, mit 29 Teilnehmern schon ausgebucht.
Als wichtige Termine der Wasserwacht in 2025 wurde die Vorstandsneuwahl am 7. Februar genannt. Erneut geplant seien außerdem die Betreuung von Seediensten und Wachdiensten im Freibad. Im Juli stehe das Grillfest und im Dezember 2025 die Weihnachtsfeier auf dem Programm.
Schließlich dankten Technischer Leiter Zeltner und Ortsgruppen-Vorsitzender Hannes Sommerer dem Förderverein der Rettungsdienste in Feuchtwangen. Aufgrund von dessen Unterstützung sei die Ausrüstung für die neuen Wasserretter, für die Einsatzgruppe sowie für die Taucher beschafft worden. Ebenso dankten die Führungskräfte den Stadtwerken, der Sparkasse und der VR-Bank. Sie hätten eine Fortbildung für Einsatzleiter sowie den Kauf eines Aufbewahrungswagens für Trainingsmaterial im Hallenbad ermöglicht.
Weiterhin großer Beliebtheit erfreue sich die Nachwuchsarbeit der Ortsgruppe, heißt es in der Mitteilung weiter: Mit 45 Jugendlichen in drei Altersstufen sei das Team voll ausgelastet. Unter Jugendleiter Philipp Weinstein leisteten die Betreuer hervorragende Arbeit, um den jungen Mitgliedern Spaß und Können im und am Wasser zu vermitteln.
Die Kinder in der ersten Stufe betreuen Dagmar Bauer und Sabine Schmidt, während Gerd Hofmann und Tomy Fischer die Jugendlichen in der zweiten Stufe trainieren. Bei der dritten Stufe sorgt Benjamin Bauer dafür, dass die Mädchen und Jungen optimal gefördert werden. Als Highlight wird die Teilnahme der Stufe-2-Gruppe am Wettkampf in Dinkelsbühl genannt, wo sie nach der erfolgreichen Erste-Hilfe-Ausbildung den zweiten Platz erreichte.
Veranstaltungen wie das Jugendzeltlager Anfang Juli in Merkendorf begeisterten derweil den Nachwuchs und vertieften dessen fachliche Kenntnisse im Wasserrettungsdienst. Zugleich förderten sie den Teamgeist der Gruppe.
Nun planen die Jugendleiter, erneut eine Gruppe zum Wettkampf in diesem Jahr, der ein Heimspiel für die Feuchtwanger werde, anzumelden. Zudem unterstützten die Kinder und Jugendlichen wieder die Teams bei den Diensten am Altmühlsee und im Freibad, um ihren aktiven Beitrag für die Sicherheit am Wasser zu leisten. Aber auch eine Faschingsaktion sowie der Abzeichentag im Rahmen des Sommerferienprogramms stünden auf dem Plan.