In Ansbach sind viele Könige. In zwei Gottesdiensten in den Pfarrkirchen St. Ludwig und Christkönig wurden die Sternsinger ausgesandt.
Auch in Weihenzell, das zur Pfarrei Christkönig gehört, wurden Sternsinger mit dem Segen Gottes in der evangelischen Jakobskirche ausgesandt. In St. Ludwig schickten Kaplan Daniel Bara, Diakon Daniel Hartmann und Pfarrerin Dörte Knoch die Sternsinger aus.
Kaplan Bara betonte in seiner Ansprache, dass die Sternsinger den Segen in die Häuser brächten und Spenden für notleidende Altersgenossen in ärmeren Ländern der Welt sammelten. Heuer stehe, so der Geistliche, beispielhaft Bangladesch im Mittelpunkt.
Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ werde auf die negativen Seiten von Kinderarbeit aufmerksam gemacht und die Bedeutung der schulischen Ausbildung hervorgehoben. Die Sternsinger seien Kinder Gottes, so Bara, und tun dies den Heiligen drei Königen gleich, in dem sie den Menschen von der Geburt des Gottessohnes erzählten.
In den beiden katholischen Pfarreien Ansbachs sind die Sternsinger bis in die Abendstunden des 5. Januar unterwegs. Am Dreikönigstag besuchen die Sternsinger die Gottesdienste um 10 Uhr in St. Ludwig und um 10.30 Uhr in Christkönig.
In der Filialgemeinde Lehrberg, die zur Pfarrei St. Ludwig gehört, sind die Sternsinger nur am 6. Januar unterwegs. Gleich nach der Aussendung besuchte eine Sternsingergruppe das Stadthaus und Oberbürgermeister Thomas Deffner betonte dabei, dass das ehrenamtliche Engagement der Kinder und Jugendlichen sehr viel Lob und Anerkennung verdiene.
Er wünschte den Sternsingern viel Erfolg bei der Spendensammlung und dankte für die Segenswünsche, die auch an die Eingangstür zum Sitzungssaal des Stadtrates geschrieben wurden.