Die Sommerau-Umgehung bei Feuchtwangen liegt gut im Zeitplan | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.01.2025 09:00

Die Sommerau-Umgehung bei Feuchtwangen liegt gut im Zeitplan

Eine Mauer aus Natursteinquadern stützt die Böschung im Dengert-Wald ab. Diese ist entstanden, weil ein Teil des Hangs abgetragen wurde, um Platz für den Begleitweg neben der Staatsstraße 1066 zu schaffen. Am Mittwoch bedeckte nachmittags Schnee diesen Rad- und Fußweg. (Foto: Peter Zumach)
Eine Mauer aus Natursteinquadern stützt die Böschung im Dengert-Wald ab. Diese ist entstanden, weil ein Teil des Hangs abgetragen wurde, um Platz für den Begleitweg neben der Staatsstraße 1066 zu schaffen. Am Mittwoch bedeckte nachmittags Schnee diesen Rad- und Fußweg. (Foto: Peter Zumach)
Eine Mauer aus Natursteinquadern stützt die Böschung im Dengert-Wald ab. Diese ist entstanden, weil ein Teil des Hangs abgetragen wurde, um Platz für den Begleitweg neben der Staatsstraße 1066 zu schaffen. Am Mittwoch bedeckte nachmittags Schnee diesen Rad- und Fußweg. (Foto: Peter Zumach)

„Plangemäß“ verlaufen die Arbeiten an der Umgehungsstraße bei Sommerau: Der Damm im Westen des Feuchtwanger Ortsteils ist modelliert. Im Dengert stützen Natursteinquader die Böschung, die mit dem Abtrag des Hangs für den Begleitweg entstanden ist. Diesen können Radler und Fußgänger zumindest bis in das Waldstück schon nutzen.

Bis der Verkehr jedoch auf der neuen, 1,8 Kilometer langen Umgehung fließen kann, wird es nach aktuellem Stand voraussichtlich bis Juni dauern. Als Grund dafür nannte Bürgermeister Patrick Ruh am Mittwoch auf Anfrage, dass für den endgültigen Anschluss der Umgehung an die Staatsstraße 1066 eine Vollsperrung notwendig ist.

Dafür habe die mit den Arbeiten beauftragte Ernst Hähnlein Bau-GmbH ein Zeitfenster zwischen dem 31. März und dem 11. Juli beim Landratsamt beantragt. Das bestätigte der Pressesprecher der Kreisbehörde, Fabian Hähnlein: Zwar stehe die Entscheidung noch aus, der Antrag werde aber zeitnah bearbeitet.

Die Autobahnbaustelle ist zu berücksichtigen

Wie Bürgermeister Ruh und Firmenchef Frank Hähnlein gegenüber der FLZ in Erinnerung riefen, steht der Zeitplan für die notwendige Vollsperrung der Staatsstraße im Zusammenhang mit der Baustelle am Autobahnkreuz. Denn da seien weitere Sperrungen – unter anderem an der Auffahrt bei Schnelldorf – zu berücksichtigen.

Denn während der Sperrung der Staatsstraße gilt für den überregionalen sowie den Lkw-Verkehr laut Ruh eine Umleitung über die Autobahnen. Der örtliche Verkehr solle wiederum über Kreisstraßen nördlich von Sommerau beziehungsweise südlich bei Seiderzell fließen. Indes bleibe die Bundesstraße 25 im Stadtgebiet durchgehend frei.

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Wäre die Sperrung zeitlich unabhängig von der Autobahnbaustelle möglich gewesen, erklärte Frank Hähnlein, dann hätte sein Unternehmen den Anschluss der Umgehung an die Staatsstraße wohl noch vor der Winterpause „hinbekommen“ können. Nun sei – mit Ausnahme eines Abschnitts der Umgehung vor dem Dengert – die Asphalttragschicht auf der künftigen Trasse aufgetragen.

Wann es mit den Arbeiten, die voll im Zeitplan lägen, nach dem Winter weitergeht, hänge von der Witterung ab. Er gehe aber davon aus, dass sein Team spätestens im März weitermachen könne.

Zum vorgesehenen Zeitplan informierte Bürgermeister Ruh, dass im April der Kreisverkehr mit der Daimlerstraße auf Vordermann gebracht und der Anschluss der neuen Trasse an den Kreisel gebaut werden solle. Danach werde ein Stück westlich davon die neue Zufahrt nach Sommerau angelegt.

Verkehrsfreigabe steht für Ende Juni in Aussicht

Im Mai solle die Baufirma die Binderschicht auf die Umgehung aufbringen. Im Juni sei dann geplant, den Deckenbau abzuschließen.

Nach der geplanten Verkehrsfreigabe Ende Juni stehe im folgenden Monat der Teilrückbau der bisherigen Staatsstraße westlich von Sommerau an. Zudem seien weitere Restarbeiten zu erledigen.

Die Kosten für das Bauprojekt sind mit rund 6,7 Millionen Euro veranschlagt. Der Anteil der Stadt Feuchtwangen liegt bei 4,9 Millionen Euro, wobei Bürgermeister Ruh Zuschussmittel in Höhe von 80 Prozent erwartet. Die Stadtwerke bringen 180.000 Euro für bereits im Boden verlegte Leitungen auf.

Das Staatliche Bauamt bezahlt für die Sanierung des Kreisverkehrs beim Rehau-Werk, die Verbreiterung der Staatsstraße im Dengert sowie für die geplante Erneuerung des Oberbaus der Staatsstraße bis zur Spielbank etwa 1,6 Millionen Euro.

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