Die Schule in Lipprichhausen bekommt ein neues Klettergerüst | FLZ.de

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Veröffentlicht am 25.10.2025 12:00

Die Schule in Lipprichhausen bekommt ein neues Klettergerüst

Vor Ort begutachteten die Mitglieder der Schulverbandsversammlung den möglichen Standort für ein neues Klettergerüst. (Foto: Gerhard Krämer)
Vor Ort begutachteten die Mitglieder der Schulverbandsversammlung den möglichen Standort für ein neues Klettergerüst. (Foto: Gerhard Krämer)
Vor Ort begutachteten die Mitglieder der Schulverbandsversammlung den möglichen Standort für ein neues Klettergerüst. (Foto: Gerhard Krämer)

Das bisherige Klettergerüst an der Grundschule Lipprichhausen-Gollhofen war defekt. Das Holz sei morsch, die Haltegriffe locker gewesen, erläuterte Markus Smietana vom Vorstand des Fördervereins in der Versammlung des Schulverbands. Seit fünf oder sechs Jahren sei es bereits gesperrt gewesen.

Nun haben Schule, Elternbeirat und Förderverein das alte Gerät bis auf das Fundament und die Metallstützen abgebaut. Bürgermeister Florian Hirsch (Simmershofen) riet, die alten Fundamente nicht zu überdecken, sondern sie entfernen zu lassen.

Förderverein steuert 2500 Euro bei

Als Ersatz stellt sich der Förderverein das Klettergerüst „Active-Trail“ vor. Auf diesem könne man laufen, klettern oder schwingen. Die gesamten Kosten bezifferte Smietana, der schon beim Neubau des Spielplatzes in Herrnberchtheim vor dem Dorfgemeinschaftshaus viel Erfahrung gesammelt hatte, auf rund 15.000 Euro. 2500 Euro würde der Förderverein beisteuern. Hier hoffe man auf Spenden. Um solche bemühe man sich bereits, sagte Smietana weiter.

Für das Gerät würde eine Fläche von acht Metern Breite und 13 Metern Länge benötigt. Deswegen könne dies auf dem ehemaligen Standort des bisherigen Klettergerüstes nicht verwirklicht werden. Ein geeigneter Standort sei hingegen der ebene Bereich der Grünfläche zwischen Schule und Tartanplatz. „Entlang der Hecke wäre für uns der ideale Ort“, meinte dazu Schulleiterin Barbara Hanek.

Die Mitglieder der Schulverbandsversammlung schauten sich den geplanten Standort an, ebenso einige alternative Möglichkeiten. Auch die neuen Tartanbeläge der Sporteinrichtungen nahmen sie dabei in Augenschein. Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister Karl Ballmann (Hemmersheim) verwies auf die bevorstehende Generalsanierung der Schule. Deshalb müsse das Vorhaben mit dem beauftragten Architektenbüro abgestimmt werden. Nicht, dass das Klettergerät am Ende im Weg stehe. Denn während der Bauphase würden die Klassenzimmer der Schüler und Schülerinnen in Containern verlegt.

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Bürgermeister Klein sorgt sich um die Finanzen

Bürgermeister Michael Pfanzer (Oberickelsheim) wies zudem darauf hin, dass auch eine Hackschnitzelheizung kommen könnte. Deswegen müsse man auch mögliche Zufahrten zu dieser im Blick haben.

Zur Finanzierung meinte Simon Müller von der Kämmerei der Verwaltungsgemeinschaft Uffenheim, dass man versuchen solle, eine Förderung über das Regionalbudget zu erhalten. Auch darum will sich Smietana kümmern. Einer zumindest war allerdings noch immer nicht überzeugt: Aufgrund der finanziellen Situation seiner Gemeinde könne er dem Antrag für ein Klettergerüst nicht zustimmen, begründete Bürgermeister Heinrich Klein (Gollhofen) sein Nein.

Schulleiterin Barbara Hanek warb für die Anschaffung des Klettergerüsts. Während der Generalsanierung gebe es viele Einschränkungen für die Kinder. Deswegen sei es gut, wenn das Klettergerüst für Bewegung sorge. Vier Bürgermeister stimmten für den Erwerb des Active-Trails, Heinrich Klein war bis zum Schluss dagegen.

Weitere Wünsche stehen auf der Liste der Schule

Neben dem Klettergerüst beschäftigte sich der Schulverband auch mit den Wünschen für den kommenden Haushalt. Für einen Tablet-Koffer werden 15.000 Euro eingeplant. Lehrerdienstgeräte werden bei Bedarf ersetzt. Geld für eine mögliche FSJ-Kraft steht wieder zur Verfügung, ebenso für einen neuen Brennofen. Darüber hinaus kann bei Bedarf eine Waschmaschine angeschafft werden. Die bereits vorhandenen Wünsche nach Stühlen, Tischen, Wasser und Strom an der Theke der Aula, Klingeln für die Mittagsbetreuung sowie die Erneuerung der Schließanlage sollen bis zur Generalsanierung geschoben werden.

Nachgehen will der Schulverband dem Hinweis, dass der Schulbus nach Bullenheim häufig viel zu voll sei. Geklärt werden soll, wie viele Kinder theoretisch im Bus sein dürfen und wie viele tatsächlich mitfahren.

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