Die Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.10.2026 22:42

Die Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Für die Nationalmannschaft stand innerhalb einer Woche das zweite Spiel gegen Griechenland an.  (Foto: Christian Charisius/dpa)
Für die Nationalmannschaft stand innerhalb einer Woche das zweite Spiel gegen Griechenland an. (Foto: Christian Charisius/dpa)
Für die Nationalmannschaft stand innerhalb einer Woche das zweite Spiel gegen Griechenland an. (Foto: Christian Charisius/dpa)

Thessaloniki (dpa) - 

Urbig: Verhinderte mit einer Glanztat gegen Masouras (2.) einen frühen Rückstand. Seine Ausstrahlung ist top. Ein eindeutiger Nummer-1-Kandidat.

Treu: Lieferte sich mit Kyziridis einen packenden Fight. Die Chance zum Siegtor (87.) ließ er ungenutzt. Der Freiburger ist trotzdem ein Klopp-Gewinner. 

Thiaw: Umsichtig und resolut. Ohne Wackler. So ist der Newcastle-Profi eine Alternative in der Abwehrzentrale. Klopp schaut in der Premier League hin. 

Anton: Schwerstarbeit für den Dortmunder. War durch die Gelbe Karte in harten Zweikämpfen in Platzverweis-Gefahr. Hielt aber immer konsequent dagegen. 

Raum: Stark in seiner Kernkomeptenz mit viel Power. Peitschte auch die Kollegen stetig an. Sein frecher Freistoßtrick mit Wirtz blieb ungekrönt. 

Pavlovic: Taktgeber im Maschinenraum. Musste viel nach hinten absichern, um Konter zu verhindern. Spielt er künftig wie bei den Bayern mit Kimmich? 

Bischof: Hatte Pech mit seinem Handspiel vor dem aberkannten Burkardt-Tor. Musste sich diesmal ins Spiel arbeiten, sammelte immerhin Fleißpunkte.

Wirtz: Die Kapitänsbinde beflügelte. Praktisch jede Aktion im Offensivspiel kurbelte er mit an. Am Ende gingen ihm aber immer mehr die Ideen aus. 

Karl: Die Fitness ist noch nicht bei 100 Prozent. Und damit fehlte auch der Rhythmus. Der junge Münchner wollte ganz viel und verzettelte sich dabei. 

Burkardt: Der Frankfurter ackerte enorm viel, ging hin, wo es weh tut. Schade, dass sein mit großem Einsatz im Fallen erzwungenes Premierentor nicht zählte. 

Scherhant: Der Freiburger hat das Zeug zu Klopps Lieblingsschüler. Super-schnell, mutig, geht immer drauf. Muss noch klarer in den Abschlüssen werden. 

El Mala: Der Kölner kam wieder als Joker zu seinem zweiten Länderspiel. Fand in der halben Stunde nicht die nötige Bindung.  

Woltemade: Auch als Joker mit großem Radius und Laufpensum. Torchancen konnte sich der neue Juve-Stürmer so aber nicht erarbeiten. 

Baur: Der Celtic-Profi kam in der Schlussphase zum zweiten Länderspieleinsatz. Klopp schätzt ihn. Er wird seinen Weg in Schottland verfolgen. 

Conté: Auch der Hoffenheimer sammelte noch ein paar Joker-Minuten. Als Klopps „Balldieb“ konnte er nicht mehr in Erscheinung treten.

© dpa-infocom, dpa:261004-930-789187/1


Von dpa
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