Der Kulturgarten Ansbach war fest in Kinderhand | FLZ.de

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Veröffentlicht am 16.07.2023 18:02

Der Kulturgarten Ansbach war fest in Kinderhand

Jonglage, Artistik, Tanzvorführung: Gespannt schauten Kinder, Jugendliche und Eltern zu, was ihnen auf der Bühne geboten wurde. (Foto: Alexander Biernoth)
Jonglage, Artistik, Tanzvorführung: Gespannt schauten Kinder, Jugendliche und Eltern zu, was ihnen auf der Bühne geboten wurde. (Foto: Alexander Biernoth)
Jonglage, Artistik, Tanzvorführung: Gespannt schauten Kinder, Jugendliche und Eltern zu, was ihnen auf der Bühne geboten wurde. (Foto: Alexander Biernoth)

Das 21. Kinderfest fand heuer nicht im Stadtgraben statt, sondern rund um die Kulturbühne in der Schaitbergerstraße. Im Rahmen von Ton ohne Strom war das Areal am Samstag fest in Kinderhand. Auf der Bühne wurde ein Kulturprogramm zum Zuschauen geboten, und unter den alten Bäumen konnten sich die Kinder und Jugendlichen selbst ausprobieren.

Auf der Bühne waren unter anderem eine Performance von Jonglage und Einrad des TSV 1860 Ansbach zu sehen, es gab Puppentheater mit Victory, „Eichi und der Spaßkoffer“ war mit Jonglage und Artistik dabei, und es gab eine Vorführung von „Dance Paradise“. Rainer Wenzel lud zum Mitsingen von Kinderliedern ein, und Schüler der Tanzschule Springer zeigten verschiedene Tänze. Am Ende stand ein Kindergottesdienst mit Pfarrerin Dörte Knoch.

Der Jugendrat Ansbach beteiligte sich

Auf dem Gelände rund um die Kulturbühne stellten sich verschiedene Verbände und Initiativen vor und gaben Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, Verschiedenes auszuprobieren. Beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) beispielsweise konnten Jugendliche und junge Erwachsene die Beatmung von Personen an einer Puppe üben. Die Eltern-, Jugend- und Familienberatungsstelle stellte ihre Hilfsangebote vor, und Leinwände durften bemalt werden.

Der Kindergarten Luisenstraße machte Bastelangebote, und Kinder konnten sich schminken lassen. Das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Ansbach hatte einen Sinnespfad dabei. Weitere Beteiligte waren die Tagesbetreuung Künstlerviertel, der Verein Victory, der Jugendrat Ansbach und die kommunale Jugendarbeit.

Udo Seidel von der kommunalen Jugendarbeit zeigte sich mit dem Besuch des Kinderfestes an der neuen Örtlichkeit recht zufrieden. Das Wetter mit Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke schon um die Mittagszeit sei „echt krass“ gewesen, so Seidel. Vermisst wurde von vielen Besuchern die Wasserrutsche der Feuerwehr. Im Stadtgraben bot sich das abschüssige Gelände für so eine Rutsche an, an der Kulturbühne in der Schaitbergerstraße sei sie indes nicht realisierbar, so Seidel.

Keine Wasserrutsche und kein Kletterturm

Wenn sich in den kommenden Jahren die neue Örtlichkeit in den Köpfen der Kinder, Jugendlichen und der Eltern festgesetzt habe, werde der Zuspruch auch noch größer sein. Der Kulturgarten habe Vorteile, so Udo Seidel, aber auch einige Nachteile. Neben dem fehlenden Gefälle für die Wasserrutsche seien auch die Bäume ein Problem. So konnte der Kletterturm des Deutschen Alpenvereins nicht aufgebaut werden, weil er wegen seiner Höhe nicht unter die Bäume passt. Auch die steile Anfahrt vom Rezatparkplatz in das Gelände der Schaitbergerstraße war für manche teilnehmenden Organisationen nur schwer zu bewältigen.

Weiter geht es beim Festival Ton ohne Strom am Donnerstag, 20. Juli, um 18 Uhr mit dem Posaunenensemble und dem Nachwuchsorchester der städtischen Musikschule, ab 19 Uhr spielt Onoldia Brass. und ab 20 Uhr ist „Annalou“ zu hören. Das Festival endet am 23. Juli mit einem Auftritt des Hochschulorchesters Ansbach von 19 bis 20 Uhr.


Von Alexander Biernoth
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