Der Kampf um das Lichtenauer Freibad geht weiter: Gibt es einen Hoffnungsschimmer? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 20.04.2026 12:30

Der Kampf um das Lichtenauer Freibad geht weiter: Gibt es einen Hoffnungsschimmer?

Damit das Freibad in Lichtenau erhalten werden kann, ist die Gemeinde auf Fördermittel angewiesen. (Foto: Andrea Walke)
Damit das Freibad in Lichtenau erhalten werden kann, ist die Gemeinde auf Fördermittel angewiesen. (Foto: Andrea Walke)
Damit das Freibad in Lichtenau erhalten werden kann, ist die Gemeinde auf Fördermittel angewiesen. (Foto: Andrea Walke)

Der Kampf um die Zukunft des Lichtenauer Freibads geht weiter. Bei der Finanzierung der dringend nötigen Sanierung will die Gemeinde jetzt mehrgleisig fahren. Ohne Gegenstimme hat das Gremium beschlossen, nach der Beteiligung am Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten Anträge bei zwei weiteren Förderprogrammen einzureichen.

Die Kosten für die Sanierung werden auf rund 8,8 Millionen Euro (brutto) geschätzt. Ob Lichtenau bei der landläufig als Sportmilliarde bezeichneten Bundesförderung zum Zuge kommt, ist ungewiss. Eine Entscheidung steht laut Bauamtsleiter Christian Dietrich noch aus.

Keine Anpassung der Projektskizze nötig

Allerdings hat der Bund inzwischen das Interessenbekundungsverfahren für ein weiteres Programm namens „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder” (SKS – Schwimmbäder) gestartet. Der Fokus liegt laut Verwaltung auf der nachhaltigen Modernisierung sowie der Verbesserung der Barrierefreiheit, „um den sozialen Zusammenhalt und die Schwimmfähigkeit der Bevölkerung zu sichern”. Zusätzlich unterstützt auch der Freistaat Bayern die Kommunen mit dem Sonderprogramm Schwimmbadförderung (SPSF).

Von beiden Bundesförderungen gleichzeitig zu profitieren, ist nicht möglich, wie Bauamtsleiter Dietrich erläuterte. Eine Bundes- und eine Landesförderung schließen sich dagegen nicht gegenseitig aus. „Die Projektskizze muss nicht angepasst werden” für die neuen Verfahren, „nur der Bauzeiten- und Finanzierungsplan”, stellte er fest. Somit ist der Aufwand für die Verwaltung eher überschaubar, auch entstehen durch die Änderungen nur geringe Planungskosten.

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Andrea Walke
Andrea Walke
... ist Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach und seit Dezember 2012 bei der FLZ. Sie fühlt sich in Rathäusern genauso wohl wie in Gerichtssälen und trifft am liebsten Menschen, die eine interessante Geschichte zu erzählen haben. Seit 2017 betreut sie redaktionell die Aktion "FLZ-Leser helfen".
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