Der Herbst verwöhnt uns in diesen Tagen mit sonnigem Wetter und lädt zu vielen schönen Stunden im Freien. Der Garten lässt sich mit einigen cleveren Handgriffen optimal pflegen und lädt auch zu Erntefreuden ein.
• Sellerie wächst noch gut und wird erst vor den ersten Frösten geerntet.
• Pastinaken über Winter im Boden belassen und nach Bedarf ernten.
• Chicoreewurzeln ernten und immer in Portionen zum Treiben aufsetzen.
• Späte Äpfel wie Ontario erst kurz vor dem Frost ernten, nebeneinander kühl und luftig lagern.
• Aus anfallendem Laub am besten Kompost ansetzen, gut mit letztem Grasschnitt oder auch Wildkräutern mischen.
• Schnittlauch für die Winterernte als Ballen ausstechen, nach dem Durchfrieren eintopfen und am besten auf die warme Fensterbank stellen.
• Meerrettichwurzeln ausgraben und im Keller in feuchten Sand legen.
• Reisig und Äste zu Totholzhaufen schichten als Überwinterungsort für Igel und Spitzmäuse sowie als Schlafplatz für Rotkehlchen und Zaunkönig.
• An den Blüten von spät blühenden Stauden kann man Schmetterlinge beobachten, die später etwa in Dachböden überwintern.
• Zahlreiche Blumen und Samenstände eignen sich zum Sammeln für Trockensträuße.
• Frostempfindliche Stauden, wie Margeriten, dick mit Laub abdecken.
• Dahlien, Gladiolen und Knollenbegonien zurückschneiden und ausgraben; nach dem Abtrocknen in Kartons und Steigen legen und frostfrei und dunkel überwintern.
• Blumensamen, wie zum Beispiel von Calendula, Königskerze, Kapuzinerkresse und Malve, einsammeln und trocken und kühl lagern.
• Laubgehölze erst verpflanzen, wenn die Blätter abgefallen sind.
• Das zahlreiche Schnittholz und Staudenreste häckseln und das Material zum Mulchen unter Gehölzen, Obstbäumen und Staudenrabatten benutzen, wo es ebenfalls Unterschlupfmöglichkeiten für Insekten bietet.
• Nadelgehölze vor dem ersten Dauerfrost gut wässern.
Natur & Garten, C. Treffer