Der Ansbacher Stadtgraben verkommt zum Hundeklo | FLZ.de

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Veröffentlicht am 05.03.2024 14:02

Der Ansbacher Stadtgraben verkommt zum Hundeklo

Ein Anwohner machte sich kürzlich die Mühe und markierte jeden Hundehaufen mit einem Holzstöckchen. (Foto: Jim Albright)
Ein Anwohner machte sich kürzlich die Mühe und markierte jeden Hundehaufen mit einem Holzstöckchen. (Foto: Jim Albright)
Ein Anwohner machte sich kürzlich die Mühe und markierte jeden Hundehaufen mit einem Holzstöckchen. (Foto: Jim Albright)

Der Stadtgraben wird immer mehr zum Hundeklo. Die Klagen häufen sich, dass die Besitzer der Vierbeiner die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge nicht beseitigen.

Ein Anwohner machte sich kürzlich die Mühe und markierte jeden Hundehaufen mit einem Holzstöckchen. „Ich hatte 20 dabei, und die sind mir dann schnell ausgegangen.“ Beinahe überall auf dem Areal finden sich die Ausscheidungen der Vierbeiner, obwohl nach der städtischen Grünanlagensatzung das Mitbringen von Hunden untersagt ist. Sprich: Im gesamten Stadtgraben sind Hunde verboten.

Hunde sind nicht erlaubt

Das hat einen guten Grund: Laut Auskunft von Stadtsprecherin Anne Ziegler ist „der gesamte Stadtgraben als Spielplatz ausgewiesen“, vor allem Kinder nutzen die neu gestaltete Spielanlage, zudem haben dort die Anhänger des Boulespiels eine Heimat gefunden.

Das Mitbringen von Hunden stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die eine Geldbuße von bis zu 2500 Euro nach sich ziehen kann. Dazu müssten Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes Hundehalter aber in flagranti erwischen, wie Anne Ziegler erklärt. Grundsätzlich wird der Stadtgraben-Spielplatz täglich gereinigt. „Ein Entfernen des gesamten Hundekots auf den Wiesen ist allerdings personell nicht möglich“, teilt die Stadt mit.

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Florian Pöhlmann
Florian Pöhlmann
Nach der journalistischen Grundausbildung beim Fernsehen rief 1999 die große weite Welt des Sports, die ich in Nürnberg in nahezu allen Facetten kennenlernen und in verantwortlicher Position gestalten durfte. Erst der verlockende Ruf aus Ansbach und die Aussicht, im fortgeschrittenen Alter Neues zu wagen, sorgten ab 2021 für einen Neustart in der Lokalredaktion.
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