Die US-Streitkräfte sind in und um Ansbach präsent. Dies zeigen sie mit ihren Hubschraubern – sowie unter anderem mit ihrem Fuhrpark. Dazu zählen auch die großen Fahrzeuge der US-Feuerwehr. Sie werden für die Öffentlichkeit zum Beispiel bei entsprechenden Einsätzen oder bei einem Tag der Feuerwehr sichtbar.
So heißt die Organisation offiziell: USAG Ansbach, Fire & Emergency Services Ansbach (US-Feuerwehr am Standort Ansbach).
Sie stehen an der Spitze der Feuerwehr: Stefan Grötschel, Fire Chief, und Patrick Noll, Chief Operations.
Wann gründete sich die Feuerwehr? Die US-Feuerwehr Ansbach gibt es seit der Übernahme durch die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg – ergo seit 1945, wie Fire Chief Stefan Grötschel darlegt.
So ist die Mannschaftsstärke: Die Feuerwehr am Standort hat eine Stärke von 68 Personen und verfügt dabei über männliche und weibliche Kräfte.
So viele Frauen sind in der Feuerwehr aktiv: 4.
Wie viele der Aktiven sind ehrenamtlich tätig? „Keine, da wir dies hauptberuflich ausüben“, stellt Stefan Grötschel fest.
Diese Fahrzeuge hat die Feuerwehr: Einschließlich der Wache Illesheim im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und dem Ausbildungszentrum sind es sechs Hilfeleistungs-Löschfahrzeuge, zwei Drehleitern, drei Wechselladerfahrzeuge, fünf Flugfeld-Löschfahrzeuge, zwei Mannschaftstransportfahrzeuge, zwei Mehrzweckfahrzeuge, zwei Kommandofahrzeuge und zwei Gerätewagen Gefahrgut.
Das ist das Einsatzgebiet der Feuerwehr: Die Liegenschaften der Streitkräfte am Standort Ansbach, die außerdem die Franken-Kaserne Oberdachstetten sowie die Storck Barracks Illesheim beinhalten, wie die Feuerwehr mitteilt.
Das ist das Besondere an der Feuerwehr: Sie ist nach Stefan Grötschels Worten hauptberuflich organisiert, an sieben Tagen 24 Stunden besetzt – mit eigener Leitstelle, die den US-Bereich abdeckt. Überdies erwähnt er die Flugfeld-Löschfahrzeuge, den Standort der Feuerwehrschule der US-Streitkräfte in Europa sowie den Einsatzbereich der Feuerwehr auch im medizinischen Bereich – was aber auch andere Feuerwehren machen, wie der Fire Chief ergänzt. Alle Einsatzkräfte sind übrigens Deutsche.