Spielgeräte, Hügel, Rampe, Trampolin, Boulebahn und vieles mehr: In Weidenbach ist der neue Bürger- und Bewegungspark eingeweiht worden. Er soll Spaß für Jung und Alt bringen.
Nichts erinnert mehr an die alte marode Turnhalle, die einst auf dem Gelände des jetzigen Bürger- und Bewegungsparks gestanden hat. Alles hat sich verändert. Das Gelände neben dem neuen Sportzentrum bekam durch zwei Hügel neue Formen, durch die Spiel- und Sportgeräte entstanden jederzeit öffentlich zugängliche Anreize für Kinder und Erwachsene. Wie gut das funktionieren kann, ließ sich bei der offiziellen Einweihungsfeier erahnen. Denn bei ihr hatten Kinder, Eltern und Großeltern bereits gemeinsam viel Vergnügen.
Nach fünf Jahren von der Idee bis zur Vollendung könne nun eine „tolle und gelungene Anlage“ übergeben werden, lobte Weidenbachs Bürgermeister Willi Albrecht. Damals sei der Gemeinderat vor der Frage gestanden, was wohl mit der Fläche der alten abgerissenen Sporthalle geschehen könne. Doch schnell sei die Idee eines Bewegungsparks entstanden, es folgten viele Anregungen auch aus der Bevölkerung.
Die zweite Frage habe ebenfalls eine Antwort gebraucht: Was passiert mit dem Aushub der neuen Sporthalle nebenan? Und diese Antwort hieß: Zwei Hügel, verbunden mit einer Rampe, drumherum eine Laufbahn mit verschiedenen Geräten.
Rund 1000 Kubikmeter Erdreich seien im Gelände verbaut worden, ergänzte später im Rahmen der Grußworte Tina Schwab vom Planungsbüro Holzinger, Eberl, Fürhäußer. Viel habe angepasst und umgebaggert werden müssen. Jetzt hoffe sie, dass alle, auch ihre eigenen Kinder, Spaß an der Anlage haben.
Laut Angebot wird nach den Aussagen des Bürgermeisters der neue Bürger- und Bewegungspark rund 444.000 Euro kosten, die tatsächliche Summe steht erst fest, wenn alle Rechnungen vorliegen.
Möglich wurde das Projekt auch dank der Unterstützung der Region Hesselberg, über die eine Förderung aus dem EU-Leader-Programm von knapp 135.000 Euro ermöglicht werden konnte.
Das Leader-Programm diene der selbstbestimmten Planung des ländlichen Raums, betonte Ekkehard Eisenhut vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Das Weidenbacher Projekt sei besonders, „weil sich Menschen aller Altersstufen begegnen und austauschen können“. Die Gemeinde werde dadurch aufgewertet.