Das Ansbacher Gymnasium Carolinum wird Modellschule | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.09.2024 20:30

Das Ansbacher Gymnasium Carolinum wird Modellschule

Schulleiter Stefan Exner und Lehrerin Sandra Löffladt nehmen künftig am Schulversuch teil, um frische Ideen zu sammeln. (Foto: Tizian Gerbing)
Schulleiter Stefan Exner und Lehrerin Sandra Löffladt nehmen künftig am Schulversuch teil, um frische Ideen zu sammeln. (Foto: Tizian Gerbing)
Schulleiter Stefan Exner und Lehrerin Sandra Löffladt nehmen künftig am Schulversuch teil, um frische Ideen zu sammeln. (Foto: Tizian Gerbing)

Das Gymnasium Carolinum in Ansbach hat sich erfolgreich als Modellschule für ein vom bayerischen Kultusministerium initiiertes Projekt zur beruflichen Orientierung beworben. Ziel des Projekts ist es, neue Ansätze für die berufliche Orientierung an Schulen zu erproben und weiterzuentwickeln.

Das Ansbacher Gymnasium ist eines von drei bayerischen Gymnasien, das an diesem Modellprojekt teilnimmt. Schulleiter Stefan Exner und die Lehrerin Sandra Löffladt sind maßgeblich an der Umsetzung beteiligt und wollen das bestehende Angebot am Carolinum durch innovative Konzepte erweitern.

Ausgangspunkt war ein Aufruf des Kultusministeriums. Das Carolinum bewarb sich und konnte aufgrund seiner bisherigen Arbeit im Bereich der beruflichen Orientierung überzeugen – trotz anfänglicher Unsicherheiten, ob die Schule für das Projekt geeignet sei, weil sie relativ klein ist.

Intensive Auseinandersetzung mit Berufsbildern

Das Konzept der beruflichen Orientierung am Carolinum umfasst bereits verschiedene Maßnahmen. So werden regelmäßig Berufsvorstellungen organisiert, bei denen Eltern den Schülerinnen und Schülern ihre Berufsfelder näherbringen. Besuche auf Ausbildungsbörsen werden zudem durch gezielte Arbeitsaufträge ergänzt, um den Schülern eine intensivere Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Berufsbildern zu ermöglichen.

Im Rahmen des neuen Modellprojekts sollen weitere Möglichkeiten erprobt werden, insbesondere durch den Austausch mit anderen teilnehmenden Schulen. Geplant ist, dass dadurch neue Formate entwickelt werden. Dabei könnte ein Fokus auf digitalen Angeboten liegen, die in den Klassenzimmern erprobt und auf ihre Wirksamkeit getestet werden sollen.

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Laut Schulleiter Exner bietet das Modellprojekt die Chance, das bereits bestehende Konzept zur beruflichen Orientierung deutlich zu erweitern. „Wir haben sozusagen noch Butter unter die Nutella geschmiert“, beschreibt Exner bildhaft das Ziel.

Für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums ändert sich zunächst nichts. Erst wenn innerhalb des Projekts geeignete Konzepte erarbeitet wurden, sollen diese in der Praxis erprobt werden. Langfristig versprechen sich die Verantwortlichen deutliche Verbesserungen für die berufliche Orientierung am Carolinum.

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