CSU setzt auf Heimatgefühl gegen schlechte Stimmung im Land | FLZ.de

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Veröffentlicht am 11.09.2026 16:30

CSU setzt auf Heimatgefühl gegen schlechte Stimmung im Land

CSU-Chef Markus Söder und Österreichs Kanzler Christian Stocker (rechts) pflegen eine gute Beziehung. Am Montag treffen sich bei der Klausur des CSU-Vorstands in München. (Archivbild) (Foto: Peter Kneffel/dpa)
CSU-Chef Markus Söder und Österreichs Kanzler Christian Stocker (rechts) pflegen eine gute Beziehung. Am Montag treffen sich bei der Klausur des CSU-Vorstands in München. (Archivbild) (Foto: Peter Kneffel/dpa)
CSU-Chef Markus Söder und Österreichs Kanzler Christian Stocker (rechts) pflegen eine gute Beziehung. Am Montag treffen sich bei der Klausur des CSU-Vorstands in München. (Archivbild) (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Mit einer fünfseitigen Liebeserklärung zum Freistaat Bayern betont die CSU ihren Sonderstatus in der deutschen Politik und wendet sich gegen die schlechte Stimmung im Land. „Wir sind die einzige Kraft, die die Voraussetzungen schafft, damit unser Bayern so stark und lebenswert bleibt, wie es ist. Das muss stets der Anspruch und Ansporn für uns als CSU sein“, heißt es in einem Positionspapier, das der Parteivorstand auf seiner zweitägigen Klausur am Montag in München beschließen will. 

„Optimismus für die Zukunft“

„Verwurzelt in allen Regionen, verankert bei allen Bevölkerungsgruppen stehen wir als CSU für die Kraft, die in Bayern steckt. Wir wissen: Bayern ist gemeinsam stark und aus diesem Gemeinsinn schöpfen wir Optimismus für die Zukunft“, heißt es weiter in dem Papier. 

Inhaltlich liefert das Papier keine neuen Ansätze, vielmehr fasst es zusammen, warum die Menschen im Freistaat auch in der gegenwärtigen Lage mit „Mut und Optimismus in die Zukunft blicken“ sollten. Dabei streift sie Begriffe wie Leitkultur und Hightech ebenso wie Freiheit, Tradition und Lebensfreude.

45 Mal wird in 127 Zeilen das Wort Bayern genannt 

Zugleich leitet die CSU für sich daraus den alleinigen Anspruch ab, bayerische Interessen auch außerhalb des Freistaates durchsetzen zu können. Auch sprachlich ist das Papier eine fortwährende Liebeserklärung: Alleine das Wort Bayern taucht 45 Mal in den 127 Zeilen auf. 

Der CSU-Vorstand kommt am Sonntagabend in München zu seiner Klausur in der Parteizentrale zusammen. Dazu hat die Partei auch zahlreiche Gäste eingeladen - unter anderem Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Österreichs Kanzler Christian Stocker (ÖVP). Inhaltlich soll es unter anderem um den Umgang mit der AfD und Lehren aus den jüngsten Wahlerfolgen der Partei gehen.

© dpa-infocom, dpa:260911-930-671662/1


Von dpa
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