Vom Freitag, 26., bis zum Sonntag, 28. Juni, steigt am Stausee in Dorfgütingen zum ersten Mal das Festival „Burning Stausee“. Nach Angaben des Vereins Meadow Rising spielen an drei Tagen 16 Bands. Die Macher des Events versprechen Musik für jedes Alter.
Ohne Hilfe sei das ganze Festival nicht stemmbar, meint der erste Vorsitzende des Vereins, Werner Tippmann. Mehr als 60 Helferinnen und Helfer aus Feuchtwangen und Umgebung richten das Gelände her – bei über 30 Grad und bis kurz vor der Eröffnung. Sie stellen Zäune und Buden auf, bringen Banner an und sorgen für die Stromversorgung.
Das Event folgt auf das Meadow Festival, das 2026 nicht stattfindet. Der Verein mit seinen 22 Mitgliedern entwickelte daraufhin ein eigenes Konzept – ein Cover- und Newcomer-Festival, bewusst lokal und mit niedrigem Eintritt, angelehnt an das frühere Feuchtwanger Sommerfühl-Festival. Die Infrastruktur am Stausee steht seit dem Meadow Festival 2025 bereits.
16 Bands stehen an den drei Tagen auf der Bühne, dazu kommt ein Electro-Act. Die Musikmachenden stammen überwiegend aus dem Landkreis Ansbach, aber auch aus der weiteren Umgebung wie Weißenburg oder Crailsheim.
Den Auftakt macht am Freitag um 20 Uhr die Feuchtwanger Rockband „Pottinger“, ab 22 Uhr folgt die„Chamaeleon-Stage“ mit elektronischer Musik. Am Samstag spielen ab 13 Uhr acht Bands bis nach Mitternacht – von Blues-Rock über Indie und Coverrock bis Punk und Hardcore. Am Sonntag öffnet um 9 Uhr ein Biergarten mit Weißwurstfrühstück und Kinderprogramm (bis 12.30 Uhr bei freiem Eintritt). Ab 10 Uhr spielt die „Ampracher Bluesband“. Am Nachmittag und Abend folgen weitere Bands bis 21.45 Uhr. Um 23.30 Uhr endet schließlich das Festival.
Der Eintritt kostet ab 16 Jahren zehn Euro und gilt für alle drei Tage. Jüngere Gäste zahlen nichts. Am Einlass gibt es eine Ausweiskontrolle: Wer minderjährig ist und ohne Eltern kommt, benötigt einen ausgefüllten „Muttizettel“. Damit erlauben die Eltern den Besuch und benennen eine volljährige Begleitung; die Vorlage gibt es kostenlos unter muttizettel.net. Tickets gibt es zusätzlich zur Kasse am Festivalgelände im Vorverkauf an sieben Stellen in Feuchtwangen und Dorfgütingen. Für Essen und Getränke sorgen örtliche Vereine, die Stadt Feuchtwangen stellt dafür die Buden.
Auch über das Wochenende bleibt es voraussichtlich heiß und trocken. Damit Gäste Schatten finden, stellt der Verein mehrere vier Meter breite Schirme und Zelte auf. Die Veranstalter mahnen zugleich zur Vorsicht: Der namensgebende Stausee liegt außerhalb des Festivalgeländes – wer dort ins Wasser geht, tut das auf eigene Gefahr.
Wer übernachten will, stellt sein Zelt kostenlos auf dem Campingplatz auf. Duschen gibt es dort nicht. Wohnmobile parken ebenfalls gratis, einen Stromanschluss gibt es jedoch nicht. Möglich machen das Festival die Stadt Feuchtwangen, die Stadtwerke und mehrere Sponsoren. So bleibt der Eintritt bei zehn Euro.