Heute schimpft man ja gerne auf die Jugend, dass sie nichts zustande bekommt. Die fünf Jungs von „Buried“ aus dem Neustädter Ortsteil Unternesselbach aber beweisen das Gegenteil. Wenn sie loslegen, wird es laut, rockig und schwer unterhaltsam.
Seit dem Januar 2022 gibt es die Band „Buried“ – auf Deutsch „begraben“. Dazu gehören Sänger Stefan Pfundt, Kai Tepperies am Bass, am Schlagzeug Eric Bärthlein, Lead-Gitarrist Andreas Reich und an der Rhythmus-Gitarre Bennit Busch. Wie sich die Band gegründet hat? Ganz einfach: Indem sich Bennit Busch und Kai Tepperies auf ein paar Bier im Unternesselbacher Jugendraum getroffen haben.
Beide hatten ihre Gitarre dabei. Und nach ein paar Liedern stellten sie fest, dass sie ganz gut miteinander spielen, gut harmonieren. So kam die Idee, eine Band zu gründen. Nach einiger Zeit des Suchens fanden sie schließlich auch jemanden für die Lead-Gitarre, fürs Schlagzeug und einen Sänger. Zuerst allerdings hieß es: weitere Instrumente kaufen – und schon stand die erste Probe der Jungs an. Die einen hatten schon länger Erfahrung, für die anderen war es hingegen absolutes Neuland.
Mit viel Spaß und Engagement sind sie dabei – und nach unzähligen Proben war es dann schon bald so weit: Die ersten Auftritte waren zu bewältigen. Bis jetzt gab es einige Konzerte – und die Jungs haben den Willen und Elan, immer besser zu werden. Zumal der Sänger gerade dabei ist, eine professionelle Sangesausbildung zu absolvieren.
Zum Buried-Repertoire gehören Coverversionen aus dem Bereich Hard-Rock, Punk-Rock und Heavy-Metal. Dieses Jahr haben „Buried“ auch angefangen, einen ersten eigenen Song zu schreiben – dieser tendiert in die Richtung Thrash- und Heavy-Metal. Musikalisch sind ihre Vorbilder bekannte Szenegrößen, etwa Metallica, Avenged Sevenfold, Iron Maiden oder Motörhead.
Bisher hat das Quintett vor allem auf Geburtstagen gespielt, aber auch größere Auftritte standen schon an – im Saalbau Kitzmann in Unternesselbach beispielsweise oder im Lazarett-Jugendtreff in Neustadt. Der nächste Gig ist am 3. Juni geplant – dann ist „Buried“ auf dem Unternesselbacher Open-Air zu hören. Und nein, in Bezug auf die Gage sind die Jungs alles andere als größenwahnsinnig – ein Kasten Bier und eine gute Brotzeit machen sie glücklich.
Das nächste größere Ziel der Band ist ein Auftritt im Eventzentrum Geiselwind, im benachbarten Unterfranken. Nach der Frage, wo die Band denn ihren „Traumgig“ sieht, kommt die Antwort prompt: auf den großen Festivals der Szene – „Wacken“ und „Summerbreeze“.
Die fünf Jungs von „Buried“ sind aber selbst der Meinung, dass das noch ein etwas längerer Weg sein wird. Bennit Busch zeigt sich aber durchaus zuversichtlich: „Dafür, dass wir erst ein Jahr zusammenspielen, sind wir schon ganz gut dabei.“