Wenn am Mittwochabend Licht im Übungsraum der Feuerwehr Burghaslach brennt, dann bilden sich höchstwahrscheinlich gerade die künftigen First Responder fort. Jeden zweiten Mittwoch treffen sie sich. Die Kleidung ist eingetroffen, die Ehrenamtlichen sind motiviert: Sie sind startklar.
An diesem Abend herrscht aufgeregtes Wuseln. Anprobe. Die Kleidung sitzt, Einsatzjacken und Hosen in gelb und rot. „Erinnert ein bisschen an die Feuerwehr Scheinfeld“, ulkt jemand. Es ist der nächste sichtbare Schritt hin zum Großprojekt der Burghaslacher Feuerwehr. Denn eines wird an diesem Mittwoch deutlich: Die Gründung einer First-Responder-Gruppe ist mit viel Aufwand und Bürokratie verbunden. Das mussten auch die Hosla Ersthelfer spüren.
Eigentlich wollten sie mit dem Betrieb schon zum 1. Januar 2024 starten. Daraus aber wird nichts. Versicherungsfragen, Gespräche mit der Integrierten Leitstelle, das Go vom Rettungszweckverband: All das hat doch ein bisschen länger gedauert als ursprünglich gedacht. Aber das große Puzzle fügt sich nun mehr und mehr zusammen.
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