Breitband-Ausbau in Bruckberg: Subunternehmer ist einfach abgereist | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.03.2025 12:03

Breitband-Ausbau in Bruckberg: Subunternehmer ist einfach abgereist

Schnelles Internet für Bruckberg: Vor dem Rathaus werden Glasfaserkabel verlegt. Durch die Nutzung von Förderprogrammen möchte der Gemeinderat erreichen, dass mittelfristig den Anwohnern aller Gemeindebereiche ein entsprechendes Angebot gemacht wird. (Foto: Yvonne Neckermann)
Schnelles Internet für Bruckberg: Vor dem Rathaus werden Glasfaserkabel verlegt. Durch die Nutzung von Förderprogrammen möchte der Gemeinderat erreichen, dass mittelfristig den Anwohnern aller Gemeindebereiche ein entsprechendes Angebot gemacht wird. (Foto: Yvonne Neckermann)
Schnelles Internet für Bruckberg: Vor dem Rathaus werden Glasfaserkabel verlegt. Durch die Nutzung von Förderprogrammen möchte der Gemeinderat erreichen, dass mittelfristig den Anwohnern aller Gemeindebereiche ein entsprechendes Angebot gemacht wird. (Foto: Yvonne Neckermann)

Gute Nachrichten für Internetnutzer, die sich einen superschnellen Glasfaser-Anschluss wünschen: Die Gemeinde will dafür sorgen, dass es bald für alle Gemeindebereiche ein entsprechendes Angebot gibt. Die Maßnahme im ersten Ausbauabschnitt macht allerdings gerade Probleme.

Nordwestlich der Staatsstraße haben im Herbst die Tiefbauarbeiten begonnen. Anwohner, die bislang mit einer Geschwindigkeit von unter 100 Mbit pro Sekunde gesurft haben und die einen entsprechenden Vertrag mit einem Telekommunikationsanbieter abgeschlossen haben, werden angeschlossen. Für die Maßnahme sind rund 1,4 Millionen Euro veranschlagt. Die Gemeinde hat eine Förderzusage nach der bayerischen Gigabit-Richtlinie über 90 Prozent.

Ein Subunternehmer hat plötzlich abgebrochen

Wie Bürgermeisterin Ursula Weiß den Gemeinderat informierte, habe der Subunternehmer, an den die beauftragte Firma die Tiefbauarbeiten aus Personalgründen weitervergeben hatte, die Arbeiten jedoch sehr plötzlich abgebrochen und sei abgereist. „Auf Nachfrage haben wir verschiedene, sich widersprechende Auskünfte bekommen“, so Weiß. Was letztendlich der ausschlaggebende Grund gewesen sei, werde man möglicherweise nie erfahren.

Ihre ursprüngliche Angst, dass das Projekt dadurch um Monate zurückgeworfen werde, habe sich jedoch glücklicherweise als unbegründet herausgestellt. „Das Hauptunternehmen hat übernommen und die Arbeit bereits aufgenommen.“ Sie sei also weiterhin „positiv gestimmt“.

Wie Breitbandpate Martin Schwab berichtete, hätten ihn aus den bislang noch nicht berücksichtigten Gemeindebereichen in letzter Zeit verstärkte Anfragen erreicht, wie es denn bei ihnen weitergehen solle. „Einige fühlen sich sogar als Bürger zweiter Klasse behandelt“, teilte er mit. Aus Fairnessgründen sei es daher aus seiner Sicht sinnvoll, hier noch nachzulegen. Im ersten Ausbauabschnitt noch nicht förderfähig waren nach seinen Angaben die Steinleite, die Flurstraße, Am Sandhof, die Charlottenallee, die Schloßstraße, die Feuerbachstraße, die Steinbacher Straße und der Mühlweg.

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Unterversorgte Gebiete stehen im Fokus

Dies sah auch Bürgermeisterin Weiß so und hatte sich bereits mit den Fördervoraussetzungen der Gigabitrichtlinie 2.0 befasst. Dabei handelt es sich um ein neues Programm des Bundes, das Kommunen mit einem hohen Anteil besonders unterversorgter Gebiete in den Fokus nimmt. Auch hier ist hohe Förderung möglich. Besonders gute Chancen auf Berücksichtigung haben Städte und Gemeinden, die auf interkommunale Zusammenarbeit setzen, teilte Weiß mit. „Wir hätten die Möglichkeit, uns an einem gemeinsamen Antrag der Kommunen Lichtenau, Neuendettelsau, Flachslanden und Windelsbach zu beteiligen.“ Breitbandpate Martin Schwab wurde daraufhin beauftragt, die im Vorfeld nötige Beratung durch die Breitbandberatung Bayern in die Wege zu leiten.

Im Zuge des Glasfaserausbaus hat die Gemeinde auch ihre Gehsteige betrachtet und plant in den Bereichen, in denen keine weiteren Tiefbauarbeiten mehr anstehen, nun eine Sanierung. Dafür hat der Gemeinderat zwei Beschlüsse gefasst. Der Auftrag für die Erneuerung der besonders stark beeinträchtigten Gehsteige in der Birkenstraße, Lindenstraße und im Petersdorfer Weg wurden für rund 60.000 Euro vergeben. Kleine Ausbesserungen an weiteren Gehsteigen im Bereich nördlich der Staatsstraße lässt die Gemeinde sich weitere 11.300 Euro kosten.


Von Yvonne Neckermann
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