Viele Brandschützer bringen sich in der Bosch-Werkfeuerwehr im Ansbacher Ortsteil Brodswinden ein. Ein großer Teil von ihnen engagiert sich überdies noch in anderen Feuerwehren oder weiteren Hilfs- oder Rettungsdiensten. In einer Serie stellt die Fränkische Landeszeitung die Feuerwehren in Ansbach vor.
So heißt die Organisation offiziell: Werkfeuerwehr Robert Bosch GmbH Werk Ansbach.
Sie stehen an der Spitze der Feuerwehr: Kommandant ist Klaus Schwarzbeck, zweiter Kommandant Udo Schwarzbeck.
Wann gründete sich die Feuerwehr? 1957 geschah dies als Betriebsfeuerwehr, wie Kommandant Klaus Schwarzbeck mitteilt. Im Jahr 2008 schließlich habe die Regierung von Mittelfranken sie als Werkfeuerwehr anerkannt.
So ist die Mannschaftsstärke: Es sind 87 Einsatzkräfte.
So viele Frauen sind in der Feuerwehr aktiv: 2.
Wie viele der Aktiven sind ehrenamtlich tätig? 65 sind freiwillige Werkfeuerwehr-Mitarbeiter, 22 dagegen hauptberufliche. 75 der Aktiven sind auch bei Freiwilligen Feuerwehren oder anderen Hilfs- oder Rettungsdiensten ehrenamtlich tätig, wie Klaus Schwarzbeck ergänzt. Darunter seien etwa 15 Kommandanten Freiwilliger Feuerwehren und ein Kreisbrandmeister.
Diese Fahrzeuge hat die Feuerwehr: Es sind ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF20, ein Sonder-Lkw mit Rollwagenbeladung und ein Kleinalarmfahrzeug (KLAF).
Das ist das Einsatzgebiet der Feuerwehr: Es handelt sich vorrangig um das Bosch-Betriebsgelände „und unsere Miethallen im Gewerbegebiet Brodswinden“, wie es von Kommandant Schwarzbeck heißt. „Wir unterstützen aber auch die umliegenden Feuerwehren bei Notfällen und Einsätzen nach Anforderung, sofern es unsere Werksicherheit zulässt.“
Das ist das Besondere an der Feuerwehr: „Wir sind für Brandschutz und Werksicherheit zuständig“, erläutert Klaus Schwarzbeck. Man decke 365 Tage über 24 Stunden mit je vier bis fünf Mitarbeitern ab. „Die Hauptaufgabe liegt in der Prävention“, etwa dem vorbeugenden Brandschutz.
„Wir betreuen, warten und prüfen unsere Brandschutzeinrichtungen, zum Beispiel die Sprinkleranlage, die Rauch- und Wärmeabzugseinrichtungen und die Brandmeldeanlage.“ Einen Schwerpunkt bilde darüber hinaus die Werksicherheit. Die Feuerwehr betreue die Hauptpforte und sei „zuständig für das Ausweis- und Zutrittswesen und die Schließanlage im Werk“.