Nach überstandener Verletzung greift Felix Straub wieder ins Geschehen im Bob-Weltcup ein.
Beim Rennen in St. Moritz am Sonntag, 11. Januar, ab 13 Uhr nimmt der Ansbacher wieder seinen Stammplatz als Anschieber im von Francesco Friedrich gesteuerten Vierer ein. Außerdem sitzen noch Matthias Sommer und Alexander Schüller im großen Schlitten. Den 100. Weltcup-Start von Friedrich hatte Staub in Winterberg wegen muskulärer Probleme verpasst. „Ich bin wieder fit und am Start”, meldet er nun vor dem Auftritt in der Schweiz.
Der ist etwas Besonderes, denn die Bahn im berühmten Wintersportort ist die einzige Natureisbahn, auf der große Wettbewerbe ausgetragen werden. Der Eiskanal wird von Spezialisten per Hand aus Schnee gebaut und kommt ohne künstliche Kühlung aus. Mit 1722 Metern ist es die längste Wettkampfstrecke im Weltcup. Die Fahrt durch die 19 Kurven in den 130 Meter tiefer gelegenen Zielbereich verläuft anders als in den anderen Röhren besonders ruhig.
Der sechste von sieben Weltcups im Olympiawinter wird auch als Europameisterschaft gewertet. Diesen Titel gewann Straub erstmals 2023 in Innsbruck. Im Vorjahr wurden zwei Weltcups in St. Moritz ausgetragen. Straub belegte im Friedrich-Vierer einen ersten und einen zweiten Platz.
EM-Titelverteidiger im Vierer ist Johannes Lochner, der aktuell auch die Weltrangliste vor Friedrich anführt.