Bis zu 50 Grad im Cockpit: Doch die Flugprüfung eines Neuendettelsauers klappte | FLZ.de

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Bis zu 50 Grad im Cockpit: Doch die Flugprüfung eines Neuendettelsauers klappte

Fabian Fersterra (Mitte) darf in Deutschland und Europa künftig eigenständig fliegen. Das freut auch Fluglehrer Martin Lehr (links) und Prüfer Ralph Zeise. (Foto: Aeroclub Ansbach)
Fabian Fersterra (Mitte) darf in Deutschland und Europa künftig eigenständig fliegen. Das freut auch Fluglehrer Martin Lehr (links) und Prüfer Ralph Zeise. (Foto: Aeroclub Ansbach)
Fabian Fersterra (Mitte) darf in Deutschland und Europa künftig eigenständig fliegen. Das freut auch Fluglehrer Martin Lehr (links) und Prüfer Ralph Zeise. (Foto: Aeroclub Ansbach)

Zuwachs in den eigenen Reihen ist für den Aeroclub Ansbach ein Grund zur Freude. Fabian Fersterra aus Neuendettelsau legte seine praktische Prüfung zum Privatpiloten ab. Das bedeutet: Der 37 Jahre alte Motorflugpilot darf künftig eigenständig in Deutschland und Europa fliegen.

„Ein bedeutender Meilenstein in seiner fliegerischen Laufbahn”, kommentiert dies sein Club. Außergewöhnlich schwierig waren nach dessen Angaben die Bedingungen, unter denen sich der Neuendettelsauer prüfen ließ: In dem nicht klimatisierten Cockpit herrschten Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius.

„Bei dieser Hitze geraten selbst erfahrene Piloten an ihre Grenzen“, erklärt Fluglehrer Martin Lehr gemäß den Angaben des Vereins. Lehr habe Fersterra während seiner Ausbildung begleitet.

Start auf dem heimatlichen Flugplatz Petersdorf

Trotz der Umstände habe man sich aber mit Prüfer Ralph Zeise vom Luftamt Nordbayern entschieden, die Prüfung wie geplant laufen zu lassen. Zunächst ging es vom heimatlichen Flugplatz Petersdorf zum benachbarten Flugplatz Herzogenaurach, wo die Prüfung begann.

Neben den üblichen fliegerischen Manövern musste Fersterra Notverfahren wie eine simulierte Außenlandung bei Triebwerksausfall souverän meistern. Er leistete dies gemäß den Worten seines Clubs „mit Bravour”.

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Wie der Verein informiert, lobte Prüfer Ralph Zeise nach der Landung: „Die Ausbildung im Aeroclub Ansbach ist auf einem sehr hohen Niveau und sollte genauso fortgeführt werden.” Wer hier lerne, werde den Anforderungen problemlos gerecht. Für den frisch gebackenen Piloten beginnt nach Clubangaben ein neuer Lebensabschnitt. „Der Himmel über Europa steht ihm offen.”

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