Beschäftige des Unternehmens Distriparts streikten auch in Uffenheim | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 30.10.2024 18:04

Beschäftige des Unternehmens Distriparts streikten auch in Uffenheim

Vor den Hallen der Distriparts Deutschland GmbH versammelte sich ein Großteil der Beschäftigten zum Streik. Sie fordern mehr Geld, um lebensnotwendige Ausgaben tätigen zu können. (Foto: Daniela Ramsauer)
Vor den Hallen der Distriparts Deutschland GmbH versammelte sich ein Großteil der Beschäftigten zum Streik. Sie fordern mehr Geld, um lebensnotwendige Ausgaben tätigen zu können. (Foto: Daniela Ramsauer)
Vor den Hallen der Distriparts Deutschland GmbH versammelte sich ein Großteil der Beschäftigten zum Streik. Sie fordern mehr Geld, um lebensnotwendige Ausgaben tätigen zu können. (Foto: Daniela Ramsauer)

Die Mitarbeitenden der Distriparts Deutschland GmbH reihen sich am Mittwoch ein in den bundesweiten Streik der IG Metall. Die Mitglieder fordern eine Erhöhung aller Entgelte um vier Prozent.

„Sechs Jahre habt ihr nicht gestreikt, das hat heute ein Ende“, rief Lea Zinser, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall. 120 der insgesamt rund 170 Mitarbeitenden hatten sich am Mittwoch vor den Toren des Ersatzteillogistikers am Standort Uffenheim (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windheim) zum eineinhalbstündigen Streik versammelt. „Das soll dem Arbeitgeber etwas weh tun. Beim nächsten Mal wird’s schlimmer“, kündigte Betriebsratsvorsitzender Matthias Bär an. Ob weitergestreikt wird, hängt ab von der nächsten Verhandlungsrunde, die für Freitag, 8. November, angesetzt ist.

Distriparts hat Sonderzahlung versprochen

Bislang hat Distriparts eine jährliche Sonderzahlung in Höhe von 500 Euro brutto bis ins Jahr 2026 in Aussicht gestellt. Die Streikenden sind sich einig, dass ihr Wert höher ist. In einer Mitgliederversammlung haben die Mitglieder der IG Metall beschlossen, eine Erhöhung aller Entgelte von vier Prozent und eine Inflationsausgleichsprämie von 1200 Euro zu fordern.

„Wir müssen das Mittel des Streiks ziehen, damit uns die Arbeitgeber sehen“, äußerte sich Eva Wohlfahrt, die zweite Bevollmächtige der IG Metall Westmittelfranken. Die Forderungen der Distriparts-Beschäftigten seien nicht gierig, sondern notwendig, damit Geld für Lebensmittel und Sprit für die Fahrt zur Arbeit übrig ist.

north