Berufliche Orientierungsmesse in Feuchtwangen: Das ist geboten | FLZ.de

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Veröffentlicht am 14.09.2023 17:17

Berufliche Orientierungsmesse in Feuchtwangen: Das ist geboten

Stellten jetzt das Programm für die 25. Berufsorientierungsmesse in Feuchtwangen vor (von links): Wirtschaftsförderer Thomas Merkel vom Landratsamt, Interfranken-Geschäftsführerin Hedwig Schlund, Organisationsleiterin Tanja Raßbach von der Bayerischen Bauakademie, Sabine Beyer von der Firma Rehau und Feuchtwangens dritter Bürgermeister Herbert Lindörfer. (Foto: Peter Zumach)
Stellten jetzt das Programm für die 25. Berufsorientierungsmesse in Feuchtwangen vor (von links): Wirtschaftsförderer Thomas Merkel vom Landratsamt, Interfranken-Geschäftsführerin Hedwig Schlund, Organisationsleiterin Tanja Raßbach von der Bayerischen Bauakademie, Sabine Beyer von der Firma Rehau und Feuchtwangens dritter Bürgermeister Herbert Lindörfer. (Foto: Peter Zumach)
Stellten jetzt das Programm für die 25. Berufsorientierungsmesse in Feuchtwangen vor (von links): Wirtschaftsförderer Thomas Merkel vom Landratsamt, Interfranken-Geschäftsführerin Hedwig Schlund, Organisationsleiterin Tanja Raßbach von der Bayerischen Bauakademie, Sabine Beyer von der Firma Rehau und Feuchtwangens dritter Bürgermeister Herbert Lindörfer. (Foto: Peter Zumach)

„Ich starte durch – Raum für neue Perspektiven“ lautet das Motto der inzwischen 25. Orientierungsmesse Ausbildung und Beruf, die der Zweckverband Interfranken organisiert. Über die Bühne geht sie am Donnerstag, 12. Oktober, in der Bayerischen Bauakademie in Feuchtwangen.

Umfangreiches Programm

Hatte die Lehrstellen- und Informationsbörse seinerzeit mit 20 Firmen und rund 400 Besuchern in einer Turnhalle begonnen, so hat sich dieses Format im Lauf der Jahre zu einer „großen Messe“ entwickelt, wie die Organisatoren jetzt bei einem Pressegespräch erzählten. Und schon zum 16. Mal wird die Veranstaltung auf dem Areal der Bayerischen Bauakademie ausgerichtet.

Das Programm der Jubiläumsveranstaltung, deren Schirmherrschaft Mittelfrankens Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum übernommen hat, ist diesmal besonders umfangreich: Wie Feuchtwangens dritter Bürgermeister Herbert Lindörfer erklärte, stellen 92 Firmen mehr als 120 Ausbildungsberufe vor.

1700 Jugendliche sind angemeldet

Allein für den Vormittag sind etwa 1700 Jugendliche angemeldet. Um sie von ihren Schulstandorten, die weit über das Einzugsgebiet der Interfranken-Kommunen hinausgehen, nach Feuchtwangen zu bringen und um die Besucherströme zu lenken, haben Geschäftsführerin Hedwig Schlund und Gerda Weinberger vom Zweckverband eigens Busse gebucht.

Neu ist in diesem Jahr, dass die angemeldeten Besucher vormittags zwei Stunden lang Zeit haben, um sich an den Ständen derjenigen Firmen zu informieren, für die sie sich interessieren. Das bisherige 90-Minuten-Zeitfenster sei eher zu kurz gewesen, hieß es. Gleichwohl würden die Jugendlichen im Unterrichtsfach Berufsorientierung schon im Vorfeld auf den Messebesuch vorbereitet und wüssten genau, wohin sie wollen.

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Am Nachmittag des Messetags ist das Gelände der Bauakademie traditionell für alle Interessierten zugänglich. Zum einen sind da die Eltern – gerne in Begleitung ihres Nachwuchses – willkommen. Zum anderen können sich Berufstätige, die sich verändern wollen, neu orientieren und entsprechende Kontakte knüpfen.

Kurzpraktika und Aktionen am Campus

Ebenfalls am Nachmittag können die Schülerinnen und Schüler Kurzpraktika bei 15 Betrieben absolvieren. Wer teilnehmen möchte, muss sich spätestens bis Montag, 9. Oktober, anmelden. Derweil ist bereits am Freitag, 6. Oktober, Anmeldeschluss für Mitmachaktionen der Hochschule: Auf dem Campus geht es am 12. Oktober um nachhaltige Ingenieurwissenschaften, industrielle Biotechnologie, Wirtschaftsingenieurwesen, Künstliche Intelligenz, kognitive Systeme und um Betriebswirtschaft.

Dass es für die „etablierteste Messe“ dieser Art im Landkreis einen enormen Bedarf gibt, erklärte Kreiswirtschaftsförderer Thomas Merkel. Die jungen Leute bräuchten den direkten persönlichen Kontakt. Dabei schätzten die Schüler erfahrungsgemäß, dass sie an den Ständen der Unternehmen mit deren Auszubildenden und damit mit Gleichaltrigen ins Gespräch kommen können.

Junge Leute in der Region halten

„Wir wollen die jungen Leute hier halten“, betonte Sabine Beyer von der Firma Rehau. Deshalb gelte es zu zeigen, dass es in der Region „gute Arbeitgeber gibt und das Lebensumfeld hervorragend ist“. Organisationsleiterin Tanja Raßbach von der Bauakademie hob deren Bedeutung als Weiterbildungszentrum hervor. So sei hier auch der Landeswettbewerb der Fliesen- und Parkettleger ein Highlight am Messetag. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.orientierungsmesse.de.

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