Beim „schönsten Weinfest in Bayern” in Tauberzell | FLZ.de

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Veröffentlicht am 07.06.2026 13:42

Beim „schönsten Weinfest in Bayern” in Tauberzell

Johannes Schneider (links) und Stefan Horndasch (rechts) mit den Weinhoheiten (von links) Kim aus Seinsheim, Jasmin aus Markelsheim, Magdalena vom Osing als Kaiserin Kunigunde, Selina aus Ipsheim, Alisa vom Oberen Ehegrund, Felicia aus Markt Nordheim, Nadine aus Röttingen, Maren aus Tauberzell, Angelina Seiler, Regina aus Tauberrettersheim, Leon aus Kleinlangheim, Eva aus Nenzenheim, Vanessa aus Hüttenheim, Mareike, Weinkönigin vom Taubertal und (sitzend von links) Anne aus Weigenheim, Christiane aus Ippesheim, Sandra aus Ulsenheim sowie Miriam aus Bullenheim. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)
Johannes Schneider (links) und Stefan Horndasch (rechts) mit den Weinhoheiten (von links) Kim aus Seinsheim, Jasmin aus Markelsheim, Magdalena vom Osing als Kaiserin Kunigunde, Selina aus Ipsheim, Alisa vom Oberen Ehegrund, Felicia aus Markt Nordheim, Nadine aus Röttingen, Maren aus Tauberzell, Angelina Seiler, Regina aus Tauberrettersheim, Leon aus Kleinlangheim, Eva aus Nenzenheim, Vanessa aus Hüttenheim, Mareike, Weinkönigin vom Taubertal und (sitzend von links) Anne aus Weigenheim, Christiane aus Ippesheim, Sandra aus Ulsenheim sowie Miriam aus Bullenheim. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)
Johannes Schneider (links) und Stefan Horndasch (rechts) mit den Weinhoheiten (von links) Kim aus Seinsheim, Jasmin aus Markelsheim, Magdalena vom Osing als Kaiserin Kunigunde, Selina aus Ipsheim, Alisa vom Oberen Ehegrund, Felicia aus Markt Nordheim, Nadine aus Röttingen, Maren aus Tauberzell, Angelina Seiler, Regina aus Tauberrettersheim, Leon aus Kleinlangheim, Eva aus Nenzenheim, Vanessa aus Hüttenheim, Mareike, Weinkönigin vom Taubertal und (sitzend von links) Anne aus Weigenheim, Christiane aus Ippesheim, Sandra aus Ulsenheim sowie Miriam aus Bullenheim. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)

Das größte Kompliment, über das sich die Menschen aus Tauberzell sicher am meisten gefreut haben, hat der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk (CSU) mit ins Taubertal gebracht: „Das Dorfweinfest in Tauberzell ist das schönste Weinfest in Bayern.“

Auch für das wechselhafte Wetter an diesem Abend fand er eine passende und humorvolle Erklärung: „Der Schirmherr Stefan Horndasch hat alles richtig gemacht. Wir haben nämlich heute keinen Regen, sondern nur erhöhte Luftfeuchtigkeit.“ Dem Abgeordneten des Bayerischen Landtages hatte sich eine stattliche Reihe von weiteren Ehrengästen angeschlossen. Der 1. Vorsitzende des Heimat- und Weinbauvereins Johannes Schneider begrüßte sie alle persönlich und eröffnete den Reigen mit der Tauberzeller Weinprinzessin Maren I. sowie weiteren 17 Weinhoheiten aus dem fränkischen Weinland, unter denen sich auch der Weinprinz Leon aus Kleinlangheim befand.

Eine besondere Ehre sei es für Tauberzell, dass auch die 68. Fränkische Weinkönigin Angelina Seiler aus Stammheim im Landkreis Schweinfurt mit Artur Steinmann, dem Präsidenten des Fränkischen Weinbauverbandes, angereist war. Schon seit Jahrzehnten gehört Staatsminister a. D. Hans Maurer zu den beliebten Stammgästen. Trotz seines hohen Alters mit 94 Jahren hat er es sich nicht nehmen lassen sein Grußwort mit einem auswendig vorgetragenen Gedicht – „Wie der Kenner den edlen Wein genießt“ – zu beenden. Er frischte außerdem alte Erinnerungen auf. Zum Beispiel an seine ersten Kontakte nach Tauberzell im Jahr 1970, an seinen ersten Besuch beim damaligen Bürgermeister Karl Dörfler, als es um die Gebietsreform 1972 ging und an seine Ernennung zum Ehrenbürger der Gemeinde Adelshofen. „Es war für mich eine große Ehre“.

Eine lange Liste an Ehrengästen

Neben Landrat Marco Meier und Rothenburgs Oberbürgermeister Christoph Rösch konnte Schneider auch den neuen Bürgermeister von Herrieden, Patrick Peters, mit einer großen Abordnung, zu der auch Prof. Dr. Alfred Seiferlein gehörte, begrüßen.

Doch die lange Liste der Ehrengäste war damit noch lange nicht abgearbeitet. Der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung in Ansbach Wolfgang Neukirchner sowie Freude aus Adelshofen bei Eppingen und von der US-Army aus Katterbach halten seit vielen Jahren dem Tauberzeller Weinfest die Treue. Einen besonderen Dank richtete Schneider an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Winzergemeinschaft, namentlich an den Kreisrat und „Weinprinzessinnenbeauftragten“ Stefan Horndasch, der sich – wie Schneider meinte – vor allem durch zwei Eigenschaften auszeichnen würde: „Erstens hilft er beim Dorfweinfest kräftig mit und zweitens sorgt er dafür, dass es zur Eröffnung regelmäßig regnet.“

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Die fränkische Weinkönigin Angelina Seiler und der Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes, Artur Steinmann, zeigten sich begeistert vom lieblichen Taubertal und von den Tauberzellern. Angelina Seiler meinte: „Als fränkische Weinkönigin kommt man in Orte, von denen man vorher noch gar nichts wusste.“ Artur Steinmann sang ein Loblied auf den Weinbau und den Zusammenhalt der Menschen in Tauberzell. „Auch wenn das Wetter heute durchwachsen ist, kann ich nur sagen: Der Wein verbindet Menschen bei jedem Wetter.“

Der Rothenburger OB wünscht sich eine „gute Nachbarschaft”

Landrat Marco Meier betonte, dass man in der kleinen Gemeinde stolz sein könne auf die vielen Ehrenamtlichen und bedankte sich besonders beim Musikverein Tauberzell. „Wir sehen uns bald wieder bei den Jubiläumsfesten der Freiwilligen Feuerwehren in Adelshofen und Tauberscheckenbach.“

Rothenburgs Oberbürgermeister Christoph Rösch war beeindruckt von den vielen Festgästen in den beiden Zelten und hob die engen Verbindungen zwischen den beiden Weinorten Tauberzell und Rothenburg hervor. Den zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besuchern rief er zu: „Auf eine gute Nachbarschaft.“

Adelshofens Bürgermeister Kristof Matthes fasste sich ebenfalls kurz und erinnerte an die Verdienste seines Vorgängers Johannes Schneider in den vergangenen 24 Jahren. Auch für ihn werde das Ehrenamt einen hohen Stellenwert genießen. Gerne hörten die Tauberzeller auch seine Wetterprognose: „Das Wetter hält jetzt.“ Herriedens Bürgermeister Patrick Peters sprach der Weinprinzessin Maren I. Dank und Anerkennung aus und versprach den Tauberzellern: „Die Jahrhunderte alte Verbindung zwischen Herrieden und Tauberzell wird auch in Zukunft fest bestehen bleiben.“

Weinprinzessin Maren I. bedankt sich für die Hilfe von allen Seiten

Den Reigen der Grußworte beendete Maren I., die sich für die große Unterstützung und die Hilfe von allen Seiten seit ihrem Amtsantritt als Tauberzeller Weinkönigin bedankte. „Ich bin ja eigentlich mit dem Weinfest groß geworden und habe schon als Kind im Weinberg und bei der Weinlese gerne mitgeholfen. Ich freue mich auf die bevorstehende Zeit als Repräsentantin des Tauberzeller Weines und wünsche nun allen ein gemütliches Dorfweinfest.“ Anschließend bat sie alle Weinhoheiten zu sich und stellte alle 17 Würdenträgerinnen und Würdenträger persönlich vor. Stefan Horndasch meinte zum Schluss: „Hier passen einfach der Zusammenhalt und die Struktur zusammen. Und jetzt wird der Wein im Festzelt schon seine Wirkung entfalten.“ Das Trio „Frankinelli“ aus Würzburg sorgte für den Rest des Abends mit Oldies, Evergreens und Schlager für Stimmung und gute Unterhaltung.

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