Baustelle in drei Akten in Ansbach: So läuft die Sanierung der Welserstraße | FLZ.de

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Veröffentlicht am 08.09.2025 15:31

Baustelle in drei Akten in Ansbach: So läuft die Sanierung der Welserstraße

Zurzeit werden unter dem Gehweg jede Menge Leerrohre für Strom und Kommunikation verlegt. Im Vordergrund eine Trommel mit einem Ein-Kilovolt-Stromkabel der Stadtwerke. (Foto: Winfried Vennemann)
Zurzeit werden unter dem Gehweg jede Menge Leerrohre für Strom und Kommunikation verlegt. Im Vordergrund eine Trommel mit einem Ein-Kilovolt-Stromkabel der Stadtwerke. (Foto: Winfried Vennemann)
Zurzeit werden unter dem Gehweg jede Menge Leerrohre für Strom und Kommunikation verlegt. Im Vordergrund eine Trommel mit einem Ein-Kilovolt-Stromkabel der Stadtwerke. (Foto: Winfried Vennemann)

Mit leichter Verspätung sind die Sanierungs-Arbeiten in der Ansbacher Welserstraße losgegangen. Zurzeit werden Leerrohre und Stromleitungen unter den zukünftigen Gehwegen verlegt. Bis Ende Oktober soll der momentan gesperrte erste Bauabschnitt zwischen Triesdorfer Straße und Dürrnerstraße wieder befahrbar sein.

Die Bauarbeiter der Firma Ernst Hähnlein buddeln sich momentan durch den Untergrund der Welserstraße. Auf einer großen Kabeltrommel haben sie ein Ein-Kilovolt-Kabel der Stadtwerke dabei, das künftig die Anwesen mit Strom versorgen wird. Außerdem werden eine Menge Leerrohre verbaut. „Wir haben alle eingeladen, den Umbau zu nutzen”, sagte Patrick Christ, einer der Bauleiter aus dem Baureferat der Stadt. Klar, nichts kommt beim Bürger schlechter an, als wenn nach einem halben Jahr die schicke neue Straße aufgerissen werden muss, weil doch noch zusätzliche Leitungen verlegt werden müssen.

Fußgänger kommen immer durch die Welserstraße

Teilweise würden auch die Hausanschlüsse erneuert, informierte Christ. Dazu komme eine neue Leitung für die Straßenbeleuchtung, so der zweite Bauleiter, Markus Wirth. Für die Fußgänger wird die Welserstraße während der gesamten Bauarbeiten durchgehend passierbar bleiben.

Wenn im November der zweite Bauabschnitt von der Dürrnerstraße bis zur Einfahrt des Netto-Marktes startet, werden die Geschäfte nördlich der Welserstraße über die Feuerbachstraße erreichbar sein. Der Netto-Markt, der südlich der Straße liegt, kann von der Philipp-Zorn-Straße aus angefahren werden. Kommt der dritte Bauabschnitt bis zur Philipp-Zorn-Straße, ist der Netto-Markt wieder von der Welserstraße her erreichbar.

Barrierefreie Bushaltestellen entstehen

Es ist vorgesehen, den gesamten Untergrund der Welserstraße zu ertüchtigen. „Das macht es ja so teuer”, sagte Markus Wirth. Die Stadt plant mit einem Kosten-Volumen von 2,2 Millionen Euro für die 555 Meter lange Straße. Sie wird dann eine Gesamtbreite von zehn Metern haben. Sechs Meter sind für die Fahrbahn vorgesehen, jeweils zwei Meter für die Gehsteige, die damit im Vergleich zur alten Straße deutlich verbreitert werden. Für die Buslinien 752 Beckenweiher, 753 Meinhardswinden und 762 Brodswinden werden vier barrierefreie Haltestellen eingebaut.

Die drei Bauabschnitte werden bis auf die vier Zentimeter dicke Asphalt-Deckschicht fertiggestellt. Die wird ganz am Schluss in einem Zug aufgebracht. „Das vermeidet Fugen, die immer Schwachpunkte sind”, erklärte Markus Wirth. Die gesamte Sanierung soll bis Mai 2026 abgeschlossen sein.


Winfried Vennemann
Winfried Vennemann
Redakteur
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