Baustelle in Dinkelsbühl geht voran: Kreuzung hat bereits Kreisel-Form | FLZ.de

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Veröffentlicht am 15.08.2024 08:00

Baustelle in Dinkelsbühl geht voran: Kreuzung hat bereits Kreisel-Form

Die Arbeiten auf der Baustelle „Am Brühl“ liegen voll im Zeitplan. Über den aktuellen Stand des 4,3-Millionen-Euro-Projektes informierte Bauleiter Markus Nölp (links), der Alina Garten und Tobias Kunzmann Details der Planung erläuterte. Die beiden angehenden Bauingenieure absolvieren ein duales Studium und verbringen ihre Praxisphase beim Staatlichen Bauamt. (Foto: Markus Weinzierl)
Die Arbeiten auf der Baustelle „Am Brühl“ liegen voll im Zeitplan. Über den aktuellen Stand des 4,3-Millionen-Euro-Projektes informierte Bauleiter Markus Nölp (links), der Alina Garten und Tobias Kunzmann Details der Planung erläuterte. Die beiden angehenden Bauingenieure absolvieren ein duales Studium und verbringen ihre Praxisphase beim Staatlichen Bauamt. (Foto: Markus Weinzierl)
Die Arbeiten auf der Baustelle „Am Brühl“ liegen voll im Zeitplan. Über den aktuellen Stand des 4,3-Millionen-Euro-Projektes informierte Bauleiter Markus Nölp (links), der Alina Garten und Tobias Kunzmann Details der Planung erläuterte. Die beiden angehenden Bauingenieure absolvieren ein duales Studium und verbringen ihre Praxisphase beim Staatlichen Bauamt. (Foto: Markus Weinzierl)

Etwas mehr als die Hälfte der auf rund acht Monate veranschlagten Bauzeit ist geschafft: Die Kreuzung „Am Brühl“ in Dinkelsbühl hat mittlerweile die Form eines Kreisverkehrs erhalten. Die Asphalttragschicht der späteren Fahrbahn ist bereits weitgehend aufgebracht, wie Bauleiter Markus Nölp berichtete. Das Projekt liege damit voll im Zeitplan.

Auch wenn der Kreisel mit seiner Mittelinsel im Groben steht, sei bis zur Freigabe noch einiges zu tun, hob Nölp beim Ortstermin auf der Baustelle hervor. Die Fertigstellung des Projektes ist für Ende November angepeilt.

In den nächsten Wochen wird weiter an der Mittelinsel gearbeitet. Sie bekommt – ähnlich dem Kreisel an der Ölmühle – zwei Hügel. Bei der Verkehrsanlage „Am Brühl“ werden diese durch einen „Trockenbachlauf“ getrennt. Damit soll laut Nölp die nahe gelegene Wörnitz als Element aufgegriffen werden. Für die zwei Hügel sieht das Gestaltungskonzept eine Bepflanzung mit Stauden vor.

Oberfläche wird aus Beton gegossen

Die Arbeiter haben in den zurückliegenden Wochen viele Meter Randsteine gesetzt. Diese grenzen die Fahrbahnbereiche von Geh- und Radwegen ab oder bilden die kleinen Inseln an den Zufahrten zum Kreisverkehr. Jetzt müssen noch einige Fundamente für die spätere Beschilderung hergestellt werden.

Im September bekommt die Fahrbahn des vierarmigen Kreisels ihre endgültige Oberfläche. Diese wird, so Nölp, aus Beton gegossen. Den Auftrag dazu hat eine Spezialfirma aus Passau, die den Beton auf die bereits vorhandene Asphalttragschicht aufbringt. Der Bauleiter verwies auf die hohen Kräfte, die auf die Oberfläche wirken, wenn Autos und schwere Lastwagen beim Einfahren in den Kreisel abbremsen. Der starre Baustoff „Beton“ könne da einiges mehr wegstecken als der leicht elastische Asphalt, machte Nölp deutlich. Die Oberfläche wird mit einem Besenstrich versehen. Das gibt den Reifen der Fahrzeuge mehr Haftung.

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„Wir gehen davon aus, dass der September dem Beton gehört“, sagte Nölp zum weiteren Zeitplan des Projektes. Wenn das Material ausgehärtet ist, werden schließlich noch die vier Arme angebunden und deren Asphaltfahrbahnen an den Kreisel herangezogen.

Mehr Platz für Radler und Fußgänger

Der Kreisverkehr hat einen Durchmesser von 37 Metern und eine Fahrbahnbreite von 7,5 Metern. Auf der Ortsdurchfahrt – der Bundesstraße 25 – sowie auf der Straße „Am Brühl“ wurden die beim Umbau der klassischen Ampelkreuzung weggefallenen Linksabbiegespuren flächenmäßig den Geh- und Radwegen zugeschlagen. „Wir haben für Radler und Fußgänger das Maximale rausgeholt“, betonte Nölp. Radfahrer haben künftig die Wahl, beim Queren die Verkehrsinseln an den Armen des Kreisels zu nutzen oder über so genannte Fahrradschleusen in den Kreisel einzufahren.

Auf 4,3 Millionen Euro ist das Projekt veranschlagt. In der Summe enthalten sind auch die Fahrbahnerneuerungen bis zum Neustädtleiner Kreisverkehr sowie in der Straße „Am Brühl“.

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