Basketballer des TTV Neustadt sind im Heimspiel gegen Schwabing gefordert | FLZ.de

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Veröffentlicht am 06.03.2026 18:00

Basketballer des TTV Neustadt sind im Heimspiel gegen Schwabing gefordert

Der TTV Onlineprinters Neustadt muss sich zusammenraufen, um Schwabing schlagen zu können. Die Szene zeigt Trainer Holger Wägner (kniend), wie er seine Spieler bei einer Auszeit einstimmt. (Foto: Martin Rügner)
Der TTV Onlineprinters Neustadt muss sich zusammenraufen, um Schwabing schlagen zu können. Die Szene zeigt Trainer Holger Wägner (kniend), wie er seine Spieler bei einer Auszeit einstimmt. (Foto: Martin Rügner)
Der TTV Onlineprinters Neustadt muss sich zusammenraufen, um Schwabing schlagen zu können. Die Szene zeigt Trainer Holger Wägner (kniend), wie er seine Spieler bei einer Auszeit einstimmt. (Foto: Martin Rügner)

Mit einer nicht unerheblichen Menge Wut im Bauch ging es in die Trainingswoche. Nach der 87:93-Niederlage in Spiel 1 der Playdown-Serie gegen den MTSV Schwabing müssen die Basketballer des TTV Onlineprinters Neustadt am Samstag (19 Uhr) in der heimischen Markgrafenhalle „die kleinen Fehler abstellen”.

TTV-Trainer Claus Winkelspecht ist davon überzeugt, dass es dann schon reichen sollte, um Schwabing endlich mal zu schlagen. Damit würde Neustadt ein entscheidendes drittes Spiel in dieser Viertelfinal-Serie der Abstiegsrunde der 1. Regionalliga Südost erzwingen. Wer die Serie gewinnt, hat den Klassenerhalt sicher, der Verlierer muss weiterspielen.

Drei Niederlagen in drei Spielen gegen Schwabing

Von schwachen Trefferquoten abgesehen, hat der TTV kein schlechtes Spiel gemacht. Neustadt und Schwabing waren auf Augenhöhe. Zum dritten Mal in dieser Saison, zum dritten Mal mit dem besseren Ende für den Talentschuppen aus dem Münchner Norden. Diesmal ging es sogar in die Verlängerung. Neustadt hatte genug Möglichkeiten, die Partie für sich zu entscheiden. „Die Niederlage war komplett unnötig. Da waren einige Spieler auch echt sauer”, so Claus Winkelspecht.

Aaron Winkelspecht war wieder Neustadts Topscorer

Ganz gut funktioniert hat in der Offense Aaron Winkelspecht, der aber auch regelrecht gesucht wurde. Das war im Vorfeld Teil des Plans. Der Forward hatte schon in den Hauptrundenduellen gegen Schwabing 32 und 26 Punkte erzielt. Im ersten Abstiegsrundenspiel kam er als Topscorer auf 31 Zähler. „Viel mehr geht nicht, er war stehend K.o. am Schluss”, sagt sein Trainer. Teil der Wahrheit ist aber auch: Seine Trefferquoten bei Freiwürfen (11 von 20), für zwei Punkte (4 von 10) und bei Dreiern (4 von 13) waren ebenfalls nur mittelmäßig.

Zufrieden war Claus Winkelspecht mit der Defense. „Die war echt in Ordnung.” Das Konzept, um die vielen schnellen und technisch starken Schwabinger zu stoppen, ging über weite Strecken auf. Darauf lässt sich aufbauen.

Mate Kavlashvili kam aus dem Nichts

Allerdings gab es einen Spieler, den die Neustädter Coaches nicht auf dem Zettel hatten. Der 17-jährige georgische Juniorennationalspieler Mate Kavlashvili kam quasi aus dem Nichts und sammelte 31 Punkte. Zuvor hatte er nur vier Kurzeinsätze in der ersten Schwabinger Mannschaft verzeichnet. „Ja – keine Ahnung”, kann Claus Winkelspecht dazu nur sagen. „Aber die haben halt am Ende dann auch alles getroffen. Das ist schon ziemlich frustrierend.”

Dennoch: „Wir wissen, was da kommt. Wir kennen die Schwabinger”, betont der TTV-Trainer. Mit dem heimischen Publikum im Rücken soll sein Team den „jungen Wilden” den Zahn ziehen, um dann mit einem Sieg in Spiel 3 am folgenden Wochenende in Schwabing die Saison zu einem versöhnlichen Abschluss bringen zu können. Personell können die Coaches Claus Winkelspecht und Holger Wägner aus dem Vollen schöpfen.

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