Bardots Witwer streitet mit Stiftung um Haus und Nachlass | FLZ.de

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Veröffentlicht am 31.10.2026 00:31

Bardots Witwer streitet mit Stiftung um Haus und Nachlass

Der Witwer von Brigitte Bardot fühlt sich von der Stiftung der verstorbenen Schauspielerin vor die Tür gesetzt. (Archivbild) (Foto: Philippe Magoni/AP/dpa)
Der Witwer von Brigitte Bardot fühlt sich von der Stiftung der verstorbenen Schauspielerin vor die Tür gesetzt. (Archivbild) (Foto: Philippe Magoni/AP/dpa)
Der Witwer von Brigitte Bardot fühlt sich von der Stiftung der verstorbenen Schauspielerin vor die Tür gesetzt. (Archivbild) (Foto: Philippe Magoni/AP/dpa)

Der Witwer der verstorbenen französischen Filmikone Brigitte Bardot streitet mit der Tierschutzstiftung der Schauspielerin um Hinterlassenschaften und die Nutzung eines Hauses in Südfrankreich. Die Stiftung habe ihn vor die Tür gesetzt und daran gehindert, persönliche Gegenstände aus Bardots Haus La Madrague bei Saint-Tropez mitzunehmen, sagte Bernard d'Ormale dem Magazin „Paris Match“ nach einem Termin in dem Haus im Beisein eines Gerichtsvollziehers.

„Sie müssen gehen und dürfen auf keinen Fall etwas mitnehmen, sonst erstatten wir Anzeige wegen Diebstahls“, hätten die Anwälte der Stiftung ihm geschrieben, meinte der 85-Jährige. Er hatte viele Jahre mit Bardot in dem Haus gewohnt. „Ich weiß sehr wohl, dass ich gehen muss“, sagte er. „Aber man hätte es auch anders machen können.“

Witwer erhielt Nutzungsrecht für Pariser Wohnung

Die Tierschutzstiftung hatte in einer Erklärung bereits vor einigen Tagen klargestellt, dass Brigitte Bardot ihr Anwesen der Stiftung überlassen habe, „mit dem alleinigen Ziel, den Fortbestand ihres Werks zu sichern und die nachhaltige Finanzierung des Tierschutzes zu gewährleisten“. Entsprechende rechtliche Regelungen, die Brigitte Bardot zu Lebzeiten getroffen habe, würden strikt eingehalten. Ihrem langjährigen Partner habe sie das Nutzungsrecht ihrer Wohnung im schicken 16. Arrondissement in Paris eingeräumt. Dieser aber habe das Nutzungsrecht an Bardots Sohn verkauft, der die Wohnung geerbt hat.

Der Witwer hatte sich zuvor bereits darüber empört, dass teils sehr private Gegenstände aus Bardots Nachlass versteigert wurden. „Stellen Sie sich das mal vor, die haben sogar Nachthemden verkauft“, sagte er zu „Paris Match“. Nach Angaben des Magazins erstattete der 85-Jährige deshalb eine Anzeige wegen Diebstahls. Wie er sagte, habe er darum gebeten, dass man ihm bestimmte kleine Gegenstände aufbewahre, insbesondere einen Teddybären, den Brigitte „seit ihrem fünften Lebensjahr“ besaß.

Versteigerung von persönlichen Gegenständen Bardots

Die Versteigerung von über 280 Gegenständen aus dem Besitz von Brigitte Bardot hatte vor einem Monat knapp eine Million Euro eingebracht. Alle Objekte fanden einen Käufer. Darunter befanden sich eine Schreibmaschine, Ballettschuhe, Porträts und Plüschtiere.

Bardot, die mit Filmen wie „Und immer lockt das Weib“ international bekannt wurde, starb am 28. Dezember 2025 im Alter von 91 Jahren. Mitte der 1970er-Jahre zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück und widmete sich dem Tierschutz. 1986 gründete sie die Fondation Brigitte Bardot.

© dpa-infocom, dpa:261030-930-921188/1


Von dpa
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