„Alles, was bleibt”, der erste Langfilm des Rothenburger Regisseurs Alexander Müller, war im November 2025 in der Molkerei uraufgeführt worden. Nicht alle, die ihn hätten sehen wollen, bekamen damals Plätze. Nun gibt es eine weitere Gelegenheit. Am Montag, 23. März, läuft der Film ab 19 Uhr erneut, diesmal im örtlichen Kino.
Knapp 90 Minuten lang ist der Film, in dessen Mittelpunkt Müllers 85-jährige Großmutter steht. Sie erzählte vor laufender Kamera von ihren deutsch-deutschen Lebenserfahrungen zwischen der Nazi-Vergangenheit des Vaters, dem Bau der Mauer, dem Leben in der DDR, Repressalien durch die Stasi und dem Mauerfall. Für beide wurde dieser filmische Dialog zu einer intensiven persönlichen Erfahrung.
Dass seine Arbeit nun in einem regulären Kino aufgeführt werde, sei für ihn schon etwas Besonderes erklärte Müller. Es liefen Gespräche mit weiteren Kinobetreibenden in der Region und auch in München, mit dem Ziel, den Film auch dort präsentieren zu können. In der Landeshauptstadt lebt und arbeitet der in Rothenburg aufgewachsene Regisseur.