Seit Ende März ist die Bundesstraße 470 wegen Sanierungsmaßnahmen von der Abzweigung nach Stübach bis zum Diespecker Kreisel gesperrt. Der Verkehr wird in beiden Richtungen durch Diespeck geleitet. Regelrechte Kolonnen rollen durch den Ort.
Die Anwohnerinnen und Anwohner, aber auch die Autofahrerinnen und Autofahrer müssen noch bis zum 24. April durchhalten. Dann rollt der Verkehr wieder auf der Bundesstraße 470. Diespecks Bürgermeister Markus Helmreich ist optimistisch, dass der vorgesehene „Fahrplan“ auch wirklich eingehalten werden kann. „Wir stehen im ständigen Austausch mit dem Straßenbauamt“, so Helmreich. Die Bewohner Diespecks waren zuvor aus seiner Sicht auch ausreichend über den momentanen Extremzustand informiert worden.
„Natürlich ist das eine Belastung für die Diespecker”, betonte Helmreich. Gerade in den Stoßzeiten, also früh und abends, würden nicht nur die Anwohnerinnen und Anwohner der Bamberger und Neustädter Straße, sondern auch die Autofahrenden auf eine Nervenprobe gestellt.
„Wir haben uns ausgiebig in den Fraktionen des Gemeinderates mit der Sanierung auseinandergesetzt und uns auf die Meinung der Fachleute verlassen, dass der Ausbau erforderlich ist”, sagte Helmreich. Es bot sich an, die Maßnahme im Zuge des Ampelbaus vorzunehmen, so der Bürgermeister weiter. Während der Umleitungszeit wurde die „Rechts vor-Links“-Regelung in Diespeck aufgehoben. In der kommenden Woche, nach den Osterferien, werden außerdem Schülerlotsen eingesetzt, damit die Kinder sicher zur Schule kommen.
Der Zeitplan des Ausbaus der Bundesstraße 470 zwischen dem Diespecker Kreisel bis zur Abzweigung in Richtung Stübach kann eingehalten werden, bestätigte auch Frank Biedermann vom Staatlichen Bauamt in Ansbach, das für die Bundesstraßen zuständig ist, auf Anfrage unserer Zeitung. Momentan läuft der erste Bauabschnitt: Es wird derzeit die Asphaltdeckschicht aufgetragen. Im Anschluss erfolgen die Nacharbeiten. Das heißt, der Straßenrand muss mit Bitumenkanten fertiggestellt werden. Alle Restarbeiten finden nächste Woche statt, so Biedermann. Dazu zählen auch das Aufzeichnen der Markierungen und das Montieren der Straßenleitplanken sowie das Wiederherstellen des Banketts an den Straßenseiten.
„Wir setzen alles daran, dass es schnell geht”, versprach Frank Biedermann. Glücklicherweise spielt bisher auch das Wetter mit. Die Bauabschnitte zwei und drei beginnen dann sofort im Anschluss. Der zweite Bauabschnitt startet am 27. April und betrifft den Tiefbau für die künftige Ampelanlage an der Käswasen-Kreuzung, also das Verlegen der Kabel und Leitungen. Dann seien nur noch halbseitige Sperrungen nötig, um die Arbeiten ausführen zu können, erklärte Biedermann weiter. Der dritte und letzte Bauabschnitt ist von Mitte bis Ende Mai vorgesehen. Zum Abschluss werden dann die Asphaltarbeiten zwischen den beiden Einmündungen erledigt.