Bahnbrücke bei Großbreitenbronn ist ab Donnerstag nutzbar | FLZ.de

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Veröffentlicht am 27.07.2024 08:00

Bahnbrücke bei Großbreitenbronn ist ab Donnerstag nutzbar

Die Bahnbrücke bei Großbreitenbronn ist so gut wie fertig. Ab Donnerstag dürfen nicht nur unten Züge, sondern auch oben Autos fahren. (Foto: Robert Maurer)
Die Bahnbrücke bei Großbreitenbronn ist so gut wie fertig. Ab Donnerstag dürfen nicht nur unten Züge, sondern auch oben Autos fahren. (Foto: Robert Maurer)
Die Bahnbrücke bei Großbreitenbronn ist so gut wie fertig. Ab Donnerstag dürfen nicht nur unten Züge, sondern auch oben Autos fahren. (Foto: Robert Maurer)

Die Bahnbrücke bei Großbreitenbronn ist fertig. Am Donnerstag, 1. August, wird sie eingeweiht. Das hat das Landratsamt auf Anfrage angekündigt.

Ziemlich genau ein Jahr war die Kreisstraße AN58 von der B13 nach Großbreitenbronn wegen der Baumaßnahmen gesperrt. Nun kann die Straße wieder geöffnet werden. Gerade rechtzeitig, damit die geplanten Sanierungsmaßnahmen an der B13 starten können.

Der erste Schritt hierfür wird die Staatsstraße 2220 von der B13-Abfahrt bei Willendorf nach Triesdorf sein. Mit dem Ende der Sommerferien soll die Bundesstraße selbst mit dem Bauabschnitt vom Quasimodo bis zum Gewerbegebiet Triesdorf Bahnhof in Angriff genommen werden. In mehreren Bauabschnitten schieben sich die Arbeiter bis Weihnachten Stück für Stück nach Süden bis zur Heglauer Kreuzung.

Während diese Baumaßnahmen laufen, wird die Strecke über Großbreitenbronn immer wieder als Umleitung benötigt. Deshalb war es so wichtig, dass die Bahnbrücke rechtzeitig fertig wird. Allen Unkenrufen zum Trotz hat das geklappt.

Die begehrte Überquerung der Strecke Ansbach-Treuchtlingen

Als die Arbeiten am 21. August vergangenen Jahres begonnen haben, war das Ziel eine Fertigstellung Ende Juli. Noch wird an der Brücke gearbeitet, doch so mancher Radler nutzt die Überquerung der Bahnstrecke Ansbach-Treuchtlingen bereits. Und ab Donnerstag dürfen auch die Autos wieder drüberrollen.

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Der Ersatzneubau war mit rund 3,3 Millionen Euro veranschlagt. Nach den bisher vorliegenden Zahlen wurde dieser Kostenrahmen eingehalten. Die Bahn beteiligt sich mit 1,3 Millionen Euro. Die Stadt Merkendorf steuert etwa 100.000 Euro bei, weil die Breite des neuen Bauwerks später genug Platz für einen Radweg bieten wird.

Die alte Brücke stammte aus dem Jahr 1960. Verkehrszählungen zufolge rollten täglich rund 600 Fahrzeuge über sie, davon etwa 30 schwere Lkw. Weil die Brücke dieser Belastung nicht mehr dauerhaft standhielt, hat der Landkreis die Fahrbahn 2017 künstlich verengt, um sicherzustellen, dass immer nur ein Fahrzeug über die Brücke fährt.

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