Ausstellung öffnet die Tür zur Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl | FLZ.de

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Veröffentlicht am 19.11.2024 07:00

Ausstellung öffnet die Tür zur Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl

Museumsleiterin Ute Heiß, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Prof. Dr. Michael Spors und Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer (von links) hoffen bis 16. Februar 2025 auf viele Besucherinnen und Besucher. (Foto: Martina Haas)
Museumsleiterin Ute Heiß, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Prof. Dr. Michael Spors und Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer (von links) hoffen bis 16. Februar 2025 auf viele Besucherinnen und Besucher. (Foto: Martina Haas)
Museumsleiterin Ute Heiß, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Prof. Dr. Michael Spors und Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer (von links) hoffen bis 16. Februar 2025 auf viele Besucherinnen und Besucher. (Foto: Martina Haas)

Sie gehört nach 40 Jahren fest zu Dinkelsbühl: die Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken. Die Konzerte der Auszubildenden sind Publikumsmagneten. Die angehenden Profimusikerinnen und -musiker bringen Leben in die Stadt. Was aber genau hinter den dicken Mauern der Einrichtung passiert, wissen die Wenigsten.

Zum 40. Jubiläum der berufsbildenden Einrichtung gibt es deshalb eine Ausstellung im Haus der Geschichte, die bis 16. Februar den Besuchenden näherbringen soll, was die Berufsfachschule macht, wofür sie steht und auch, was sie nicht macht, erklärte Prof. Dr. Michael Spors, der Leiter der Bildungsstätte bei der Vernissage.

„Wir sind eine Schule des Wollens”

Die Berufsfachschule, die sich in den vergangenen 40 Jahren einen Ruf erarbeitet hat, der weit über Mittelfranken hinausreicht, solle für die Auszubildenden ein angst- und stressfreier Raum sein. Deshalb verschließe sich das, was vor den Auftritten und in den Unterrichtsräumen passiert, „und das ist gut so“, stellte Spors fest.

Die Bildungseinrichtung unterliegt der Schulaufsicht beim Bezirk Mittelfranken. Ihr Lehrplan wird vom bayerischen Kultusministerium vorgegeben. Sie stellt Leistungszertifikate aus, und die Auszubildenden können dort in der zwei- bis dreijährigen Ausbildung einen Berufsabschluss erwerben. Die Berufsfachschule für Musik sei eine reine Bedarfsschule, meinte Spors, niemand müsse sie besuchen. „Wir sind eine Schule des Wollens und das seit 40 Jahren.“

Film macht Ausstellungsraum zum Konzertsaal

Die Ausstellung soll nun einen Blick in diese verschlossene Welt ermöglichen. Viele Fotos gibt es und vor allem einen rund halbstündigen Film, der den Ausstellungsraum zu einem Konzertsaal werden lässt. Museumsleiterin Ute Heiß sprach in ihrer Begrüßung von einer reibungslosen einjährigen Vorbereitungszeit und Kooperation mit der Schule. Von Anfang an sei klar gewesen, dass es eine lebendige, eine bewegte Ausstellung werden soll, so Heiß. Das stetige Wachsen der Berufsfachschule sollte beleuchtet werden.

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Zu sehen sind auch Fotos aus dem Schulalltag. Die sind zum Teil auf Schallplatten geklebt. Wer sie betrachten will, muss sich mitten hinein begeben in diese Tonträger-Mobile.

Konzerte der Ensembles und Chöre

Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Vorsitzender des Historischen Vereins, betonte, dass die Berufsfachschule ein Stück Dinkelsbühl geworden sei, und das werde in der Ausstellung deutlich. Dass Kultur für die Stadt etwas Prägendes sei, unterstrich Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer. Ohne Kultur wäre sie eine andere, so seine Überzeugung. Die Konzerte der verschiedenen Ensembles und Chöre der Berufsfachschule, rund 20 öffentliche Auftritte im Jahr gibt es, bezeichnete der Oberbürgermeister als „herausragend“.

Begleitend zur Ausstellung sind bis zum 16. Februar 2025 verschiedene Konzerte, Proben und Veranstaltungen im Sonderausstellungsraum geplant, informierte Ute Heiß. Die Termine hierzu werden zeitnah bekannt gegeben.

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