Ausbau der Weinberger Ortsdurchfahrt: So sieht der Zeitplan für die Maßnahme aus | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 04.07.2025 07:00

Ausbau der Weinberger Ortsdurchfahrt: So sieht der Zeitplan für die Maßnahme aus

Im August soll mit dem Ausbau der Weinberger Ortsdurchfahrt begonnen werden. Bis November ist dann eine Vollsperrung der Feuchtwanger Straße (Foto) vom östlichen Ortseingang bis zur Einmündung in die Vehlberger Straße vorgesehen. (Foto: Werner Wenk)
Im August soll mit dem Ausbau der Weinberger Ortsdurchfahrt begonnen werden. Bis November ist dann eine Vollsperrung der Feuchtwanger Straße (Foto) vom östlichen Ortseingang bis zur Einmündung in die Vehlberger Straße vorgesehen. (Foto: Werner Wenk)
Im August soll mit dem Ausbau der Weinberger Ortsdurchfahrt begonnen werden. Bis November ist dann eine Vollsperrung der Feuchtwanger Straße (Foto) vom östlichen Ortseingang bis zur Einmündung in die Vehlberger Straße vorgesehen. (Foto: Werner Wenk)

„Herausfordernd“ – so hat Aurachs Bürgermeister Simon Göttfert im Gemeinderat den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Weinberg genannt. Die Kommune und das Staatliche Bauamt Ansbach setzen die Maßnahme, die im August beginnen und bis Ende 2027 abgeschossen werden soll, gemeinsam um.

Während die Gemeinde in Kürze abschnittsweise mit den Kanal- und Wasserleitungsbauarbeiten beginnt, wird voraussichtlich 2027 das Staatliche Bauamt den Ausbau und die Asphaltierung der Straße vornehmen.

Wenig Verständnis für hohe Kosten

Das Ratsgremium vergab in seiner Sitzung den Auftrag für die Kanal- und Wasserleitungsbauarbeiten einmütig an eine Firma mit Sitz in Aalen zum Angebotspreis von rund 4,04 Millionen Euro. Das war die wirtschaftlichste Offerte, die aber dennoch mit 34,3 Prozent über der Kostenschätzung liegt.

Die hohen Kosten stießen zunächst auf wenig Verständnis. Christian Schmaus, Geschäftsführer des beauftragten Ansbacher Ingenieurbüros, führte als Gründe an, dass sich unter anderem die Trassenführung und die Durchmesser der Rohre geändert hätten. Zudem seien aufgrund der stark belasteten Straße zusätzlich drei Sedimentationsanlagen vorzusehen. Ferner verwies er auf die längere Laufzeit der Baustelle und darauf, dass die Bauwirtschaft im Tiefbau gut ausgelastet sei.

Wie der Bürgermeister mitteilte, wird die Maßnahme nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas) 2021 mit 70 Prozent gefördert.

Start im August

„Der bestehende Mischwasserkanal muss erneuert werden, weil die Schäden der Rohre und die Überlastung zu groß sind“, erklärte Katja Ballmann, Mitarbeiterin des Ingenieurbüros.

Der Bauzeitenplan sieht vor, im August mit der Maßnahme zu beginnen. Dazu ist bis November eine Vollsperrung der Feuchtwanger Straße vom östlichen Ortseingang bis zur Einmündung in die Vehlberger Straße vorgesehen, wobei die Zufahrt über die Vehlberger Straße von Westen her möglich bleibt. Von November bis Februar 2026 wird die Feuchtwanger Straße dann vom östlichen Ortseingang bis zur Vehlberger Straße halbseitig gesperrt.

Von März bis August 2026 ist eine Vollsperrung vom westlichen Ortseingang bis zur Vehlberger Straße ins Auge gefasst. Von August bis Mitte September 2026 wird dann die Vehlberger Straße im südlichen Bereich bis zur Kirchstraße vollgesperrt sowie von Mitte September bis November 2026 die Windshofener Straße im westlichen Bereich bis zur Schulstraße.

Mehrere Umleitungen

Pkw werden ab Neunstetten über Herrieden, Stegbruck, Brünst, Sickersdorf und Birkach bis zur Abzweigung Glashofen und umgekehrt umgeleitet. Die Umleitung für Lkw erfolgt ab der Anschlussstelle Aurach über die Autobahn 6 und die Bundesstraße 25 bis zum Kreisverkehr nördlich von Feuchtwangen.

Die Zufahrt zu den Privatgrundstücken werde so weit wie möglich aufrechterhalten, teilten die Vertreter des Ingenieurbüros in der Sitzung mit.


Von Werner Wenk
north