„Atemberaubende” Stimmung: Weinfest in Tauberzell begeistert die Hoheiten | FLZ.de

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Veröffentlicht am 21.06.2025 08:45

„Atemberaubende” Stimmung: Weinfest in Tauberzell begeistert die Hoheiten

Beste Laune bei bestem Wetter: die zahlreichen Weinhoheiten und Ehrengäste in Tauberzell beim Weinfest. In der Mitte vorne im dunklen Dirndl ist die Tauberzeller Weinprinzessin Nina I. zu sehen. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)
Beste Laune bei bestem Wetter: die zahlreichen Weinhoheiten und Ehrengäste in Tauberzell beim Weinfest. In der Mitte vorne im dunklen Dirndl ist die Tauberzeller Weinprinzessin Nina I. zu sehen. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)
Beste Laune bei bestem Wetter: die zahlreichen Weinhoheiten und Ehrengäste in Tauberzell beim Weinfest. In der Mitte vorne im dunklen Dirndl ist die Tauberzeller Weinprinzessin Nina I. zu sehen. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)

Die Sonne strahlte und meinte es in diesem Jahr mit den Tauberzellern besonders gut. So gab es schon beim Umzug durch das malerische Weindorf viele strahlende Gesichter. Die Verantwortlichen erinnerten sich noch gut an das vergangene Jahr, als sie bei einem kräftigen Regenschauer nasse Füße bekamen.

Der Musikverein Tauberzell geleitete zusammen mit den Musikfreunden aus Adelshofen-Eppingen einen fröhlich bunten Zug zum Festzelt neben der Hirtenscheune. Bürgermeister Johannes Schneider, der auch Vorsitzender des Weinbau- und Heimatvereins ist, konnte sich völlig zurecht über eine lange Reihe von Ehrengästen freuen.

Fränkische Weinkönigin schaute vorbei

Sein besonderer Gruß galt der Fränkischen Weinkönigin Antonia Kraiß aus Nordheim, dem Präsidenten des Fränkischen Weinbauverbandes, Artur Steinmann, und der „sympathischen Botschafterin der Tauberzeller Weines“, Nina I. Der Bürgermeister: „Sie hat bisher eine ganz tolle Arbeit geleistet.“

Mit ihr standen zwölf weitere Weinprinzessinnen, Weinprinz Maximilian, Kaiserin Kunigunde und Apfelprinzessin Noemi vor einem begeisterten Publikum. Ein herzliches Willkommen galt unter anderem auch dem Bundestagsabgeordneten Artur Auernhammer, dem Landtagsabgeordneten Andreas Schalk, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, dem Bezirkstagspräsidenten Peter Daniel Forster, Bezirksrat Herbert Lindörfer, Amtsleiter Wolfgang Neukirchner vom Amt für Ländliche Entwicklung, den Gästen aus Adelshofen bei Eppingen und den Ehrenbürgern der Gemeinde Adelshofen, Horst Beck, Herrmann Schneider und Hans Maurer. Die beiden zuletzt genannten konnten allerdings aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Dekanin Jutta Holzheuer und Ortspfarrer Johannes Raithel vertraten das Dekanat Rothenburg und die Pfarrei Adelshofen. Die bereits jahrzehntelange Verbundenheit mit der Stadt Herrieden brachten Stadtrat Manfred Niederauer und Altbürgermeister Werner Herzog zum Ausdruck.

Tauberzeller Weinfest hat lange Tradition

Um die Zahl der Grußworte angesichts der hohen Temperaturen zu reduzieren, hat Artur Auernhammer für alle anwesenden Politiker ein Grußwort gesprochen. Das Tauberzeller Weinfest habe eine lange Tradition und es sei jedes Jahr ein Markenzeichen, dass so viele Ehrenamtliche dieses großartige Fest auf die Beine stellen. In seinem Terminkalender stünden schon immer lange vorher zwei Einladungen ins Taubertal fest: das Tauberzeller Weinfest und die Krönung der Weinprinzessin. An die anwesenden Weinhoheiten gewandt sagte er: „Ihr seid das fröhliche Gesicht unserer Heimat.“

Der Präsident des fränkischen Weinbauverbandes, Artur Steinmann, verbindet den Erfolg des Weinortes Tauberzell mit vier Erfahrungen: „Die Leute hier haben das Herz am rechten Fleck, es gibt hier tolle Weine, die Hirtenscheune und einen Bürgermeister, der den Weinbau nach Kräften unterstützt.“

Die Fränkische Weinkönigin Antonia beschrieb die gute Stimmung bei strahlendem Sonnenschein mit dem Kompliment „atemberaubend“. Die Tage des Weinfestes seien für sie „die schönste Zeit im Jahr. Genießen sie es.“ Die Tauberzeller Weinprinzessin Nina I. fragte die vielen Gäste in Feierlaune „Was wäre Tauberzell ohne das Weinfest?“. Hier treffe Tradition auf Genuss. „Zum Feiern und zum Fröhlich-Sein gehört ein guter Frankenwein. Hiermit ist das Tauberzeller Weinfest eröffnet.“

Regelrechtes Schaulaufen der Hoheiten

Anschließend bat sie darum, dass sich die Weinhoheiten kurz persönlich vorstellen: Maximilian I. (Hüttenheim), Apfelprinzessin Noemi I. (Burgbernheim), Selina I. (Markelsheim), Taubertäler Weinkönigin Mareike (Tauberrettersheim), Helena I. (Seinsheim), Fränkische Weinkönigin Antonia (Nordheim), Sandra I. (Ulsenheim), Kaiserin Magdalena vom Osing, Alisa vom Unteren Ehegrund, Miriam I. (Bullenheim), Babett I. (Volkach), Emma I. (Weigenheim), Anna I. (Markt Nordheim), Lara I. (Ipsheim) und Amelie I. (Nenzenheim).

Der von Bürgermeister Schneider als „Prinzessinnenbeauftrager des Landkreises Ansbach“ angekündigte stellvertretende Landrat Stefan Horndasch sagte: „Wein ist mehr als nur ein Getränk – Leidenschaft, Heimat und harte Arbeit unserer Winzerinnen und Winzer. Ich bedanke mich bei allen Helferinnen und Helfern, die dieses Fest ermöglichen und ganz besonders bei Nina I., die mit Charme und Engagement, Wein und Heimat wunderbar repräsentiert.“ Die „Rouder Schnäpsle“ aus Rot am See sorgten mit ihrer Unterhaltungsmusik für gute Stimmung.


Von Karl-Heinz Gisbertz
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