Arberger Feuerwehren meistern anspruchsvolles Szenario | FLZ.de

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Veröffentlicht am 02.10.2024 11:06

Arberger Feuerwehren meistern anspruchsvolles Szenario

Zum Übungsszenario gehörte auch das Retten einer verletzten Person aus einem Auto. Dabei kam schweres Gerät zum Einsatz. (Foto: Walter Oberhäußer)
Zum Übungsszenario gehörte auch das Retten einer verletzten Person aus einem Auto. Dabei kam schweres Gerät zum Einsatz. (Foto: Walter Oberhäußer)
Zum Übungsszenario gehörte auch das Retten einer verletzten Person aus einem Auto. Dabei kam schweres Gerät zum Einsatz. (Foto: Walter Oberhäußer)

Mit einem anspruchsvollen Szenario sahen sich die Einsatzkräfte bei der diesjährigen Gemeinschaftsübung aller Ortswehren der Marktgemeinde Arberg konfrontiert. Angenommen wurde ein Brand in der Kindertagesstätte in Großlellenfeld mit starker Verrauchung aller Gruppenräume. Es befanden sich noch Kinder im Gebäude, ein Kind wurde vermisst. Außerdem hatte sich im Umfeld der Betreuungseinrichtung ein Verkehrsunfall ereignet. Den Notruf hatte ein Kind der Tagesstätte abgesetzt.

Die Großlellenfelder Wehr mit Kommandant Manuel Nägelein übernahm die Erstbekämpfung des Brandes. In sehr kurzer Zeit trafen die Nachbarwehren mit ihren Tragkraftspritzen und die Arberger Wehr unter Führung von Kommandant Rainer Bittel mit drei Fahrzeugen ein. Die Atemschutzträger übernahmen primär die Suche nach dem vermissten Kind sowie die Evakuierung der weiteren Mädchen und Jungen über die Notfalltreppe beziehungsweise über die in den Außenbereich führenden Notausgänge.

Schlauchleitungen verlegt

Die Brandschützer aus Kleinlellenfeld und Kemmathen-Goldbühl mit ihren Kommandanten Christian Strehlein und Christian Lechner verlegten Schlauchleitungen von den vorhandenen Löschwasserzisternen her. Die Arberger Wehr unterstützten die Großlellenfelder Kameraden bei der Brandbekämpfung.

Die Mörsacher Wehrleute mit ihrem Kommandanten Thomas Scherb übernahmen das Retten einer verletzten Person aus einem verunfallten Pkw, der mit einem Schlepperfahrzeug kollidiert war. Dabei wurden sie von Aktiven der Arberger Wehr unterstützt. Zum Einsatz kamen Rettungsschere und Spreizer.

Ein Bild vor Ort machten sich Kreisbrandmeister Wolfgang Wiedenmann und Bürgermeister Jürgen Nägelein. Beide lobten bei der Abschlussbesprechung den optimalen Ablauf der Übung. Hervorgehoben wurde auch die überaus gute Vorbereitung. Das Team der Tagesstätte hatte zuvor im Rahmen einer Feuerwehrwoche zusammen mit Brandschützern die Handhabung von Handfeuerlöschern, das Löschen einer brennenden Fettpfanne sowie das Absetzen des Notrufes trainiert.

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Kreisbrandmeister Wiedenmann betonte, dass die Aktiven nur durch ständiges Üben die Aufgaben der Feuerwehr – Bergen, Retten, Löschen und Schützen – erfüllen könnten.


Von Walter Oberhäußer
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