Ansbacher Segelflieger kratzen an der Tausendermarke | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.06.2023 14:42

Ansbacher Segelflieger kratzen an der Tausendermarke

Thomas Schwanitz hält gegen Ende des rund zehnstündigen Fluges im Cockpit der LS8neo Kurs. (Foto: Thomas Schwanitz)
Thomas Schwanitz hält gegen Ende des rund zehnstündigen Fluges im Cockpit der LS8neo Kurs. (Foto: Thomas Schwanitz)
Thomas Schwanitz hält gegen Ende des rund zehnstündigen Fluges im Cockpit der LS8neo Kurs. (Foto: Thomas Schwanitz)

Die Bundesliga-Segelflieger des Aeroclub haben auch am vergangenen Wochenende weite Strecken ausgesteckt. Erneut lag die Chance, von Ansbach-Petersdorf aus tausend Kilometer am Stück im reinen Segelflug zurückzulegen, scheinbar zum Greifen nahe.

Die Wettervorhersage hatte einen Streifen zwischen Bayerwald und Schwarzwald prognostiziert, in dem die Steigwerte, die Wolkenhöhe und die Abstände zwischen den Aufwinden passen sollten. Dementsprechend wurden Strecken geplant und zur Bundesliga angemeldet. Zuvor eingereichte Strecken bringen einen extra Bonus, so sie denn geflogen werden können.

Die Thermik endete früher als vorhergesagt

Den Aero-Piloten war es aber nicht vergönnt, die Thermik endete früher als vorhergesagt und so mussten die Vorhaben unterwegs abgebrochen und der Heimweg angetreten werden.

Dennoch wurden Distanzen von mehr als 900 km zurückgelegt. Allein über mehr als zehn Stunden Flugzeit die Konzentration hochzuhalten, richtig zu entscheiden und schließlich die Punkte sicher heimzubringen, ist eine große Leistung und zeigt das hohe Niveau der Bundesliga-Mannschaft. Dass man dabei auch knapp scheitern kann, musste Junior Max Mäx erfahren, der im Bayerischen Wald etwas zu viel wollte, zu tief herunterging und schließlich den Hilfsmotor einsetzen musste.

Streckenpunkte erflogen am Samstag Jürgen Schuster, Thomas Schwanitz und Dr. Wolfgang Müller mit Co-Pilot Friedrich Wagner. In der Geschwindigkeitswertung wurde am Sonntag gepunktet und zwar von Friedrich Wagner, Thomas Schwanitz und Dr. Thomas Kuhn. In Summe erreichten die Ansbacher Rundenplatz 14 und konnten damit den 18. Tabellenrang verteidigen.

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Von Dirk Hahn
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