Das Alte Badcafé, die Johanniskirche, die Synagoge oder der Behringershof: 20 Aquarell-Motive der beiden bekannten Ansbacher Künstler Reiner Grunwald und Willi Probst zieren Briefmarken der Deutschen Post. Die ersten, limitierten Auflagen sind bereits vergriffen. Die Stadt nimmt nun bis Ende August Bestellungen entgegen.
Bei den abgebildeten Motiven handelt es sich um Stadt- und Gebäudeansichten sowie Darstellungen von Ansbacher Wahrzeichen. „Die neuen Briefmarken sind kleine Botschafter für unsere Stadt, die Ansbacherinnen und Ansbacher in ganz Deutschland versenden können“, wird Oberbürgermeister Thomas Deffner in einer Pressemitteilung zitiert: „Herzlichen Dank an die beiden Künstler Reiner Grunwald und Willi Probst, die uns ihre Kunstwerke zur Verfügung gestellt haben.“
Aufgrund des großen Interesses bietet die Stadt Ansbach Interessierten nun die Möglichkeit, die Ansbach-Briefmarken bogenweise zu ordern. So sollen alle Ansbacherinnen und Ansbacher die Möglichkeit haben, Briefmarken ihrer Heimatstadt zu erhalten.
Dafür müssen sie allerdings mehr ausgeben als den reinen Portowert. Leider werde man die nächste Serie „aufgrund der Haushaltslage nicht weiter zum Einführungspreis von 85 Cent pro Briefmarke“ anbieten können, teilt die Stadt mit. Nur für die erste, limitierte Auflage sollten die Produktionskosten nicht umgelegt, also auf den Portopreis aufgeschlagen werden.
Bestellungen mit der Angabe der Zahl der gewünschten Bögen können bis 30. August per E-Mail an pr@ansbach.de gesandt werden. Die Marken für Standard-Briefe im Wert von 85 Cent werden zu einem Preis von etwa 1,30 Euro pro Stück in den Verkauf gehen, so die Ankündigung.