Ansbach will erneut ein Zeichen gegen Rechtsextremisten setzen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.01.2025 19:27, aktualisiert am 29.01.2025 17:18

Ansbach will erneut ein Zeichen gegen Rechtsextremisten setzen

Dicht gedrängt standen die Menschen im vergangenen Jahr auf dem Martin-Luther-Platz, um ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. (Foto: Zeynel Dönmez)
Dicht gedrängt standen die Menschen im vergangenen Jahr auf dem Martin-Luther-Platz, um ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. (Foto: Zeynel Dönmez)
Dicht gedrängt standen die Menschen im vergangenen Jahr auf dem Martin-Luther-Platz, um ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. (Foto: Zeynel Dönmez)

Unter dem Titel „Nie wieder ist Jetzt“ wenden sich Menschen landauf, landab gegen Antisemitismus und rechtsextremes Gedankengut. Eine Kundgebung unter dem Motto findet am Samstag, 1. Februar, auch in Ansbach statt. Dazu lädt ein breites Bündnis ein.

Das „Bündnis ruft in Zeiten einer sehr angespannten gesellschaftlichen Entwicklung und vor der Wahl zum Deutschen Bundestag am 23. Februar die Bürgerinnen und Bürger aus Ansbach und dem Umland zu einer friedlichen Kundgebung auf“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Beginn ist um 14.30 Uhr auf dem Martin-Luther-Platz.

„Es ist gerade jetzt sehr wichtig, dass die Menschen ihr demokratisches Grundrecht ausüben und sich öffentlich versammeln und für demokratische Werte sowie Zusammenhalt demonstrieren“, erklärt Initiator und Mitorganisator Benjamin Kießling. Er ist auch DGB-Kreisvorsitzender.

Voriges Mal mindestens 1800 Menschen dabei

Neben dem DGB rufen der Bündnis 90/Die Grünen aus Ansbach, die Ansbacher SPD, die ÖDP Ansbach, die BAP, die Offene Linke Ansbach (OLA) und die Bürgerbewegung für Menschenwürde Mittelfranken zu der Kundgebung auf. Die CSU wirkt nicht mit, wie der Vorsitzende des Kreisverbands Ansbach Stadt, Andreas Schalk, sagte. „Wir wurden gefragt, als alles fertig war.“

Auch die Freien Wähler sind nicht dabei. Sie bedauern in einer Pressemitteilung, dass sie von der Demo erst nach der Plakatgestaltung erfahren hätten.

Aber „sowohl CSU als auch Freie Wähler waren von Anfang an informiert“, schrieb am Mittwoch nun Initiator und Mitorganisator Benjamin Kießling.

Voriges Jahr waren nach offiziellen Schätzungen der Polizei mindestens 1800 Menschen zu der Kundgebung gekommen. Eine Demonstration dieser Größe hatte die Stadt lange nicht gesehen.

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