Ansbach Piranhas zu Gast beim TSV Nördlingen | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 09.01.2026 13:26

Ansbach Piranhas zu Gast beim TSV Nördlingen

Das Hinspiel zwischen hapa Ansbach (in den weißen Trikots von links David Kurpiela, Pablo Schmidt und Sebastian Schröder) und dem TSV Nördlingen (von links Robin Seeberger, Josef Eichler und Benedikt Schwarzenberger) war hart umkämpft. Am Ende gewannen die Ansbacher mit 98:90. (Foto: Martin Rügner)
Das Hinspiel zwischen hapa Ansbach (in den weißen Trikots von links David Kurpiela, Pablo Schmidt und Sebastian Schröder) und dem TSV Nördlingen (von links Robin Seeberger, Josef Eichler und Benedikt Schwarzenberger) war hart umkämpft. Am Ende gewannen die Ansbacher mit 98:90. (Foto: Martin Rügner)
Das Hinspiel zwischen hapa Ansbach (in den weißen Trikots von links David Kurpiela, Pablo Schmidt und Sebastian Schröder) und dem TSV Nördlingen (von links Robin Seeberger, Josef Eichler und Benedikt Schwarzenberger) war hart umkämpft. Am Ende gewannen die Ansbacher mit 98:90. (Foto: Martin Rügner)

Beim Wiederauftakt nach der Weihnachtspause in der 1. Regionalliga Südost steht für die Basketballer von hapa Ansbach am Samstag (19.30 Uhr) ein Auswärtsspiel beim TSV Nördlingen auf dem Programm. In der Tabelle der Südstaffel geht es für die Piranhas am 13. und vorletzten Spieltag der Hauptrunde um nicht mehr viel.

Zumindest an der Spitze sind die Entscheidungen für die anschließende Zwischenrunde 1 bereits gefallen. Dort spielen die jeweils zwei Erstplatzierten der Südstaffel und der Nordstaffel um die beste Ausgangsposition für die darauffolgenden Playoffs. Mit 20 Punkten haben die Ansbacher momentan zwei Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten TS Jahn München. Beide können von den Verfolgern nicht mehr eingeholt werden. Da die Piranhas die zwei direkten Duelle gegen den Jahn gewonnen haben, nehmen sie diese vier Punkte mit in die Zwischenrunde. Die anderen Ergebnisse zählen dann nicht mehr.

In der Pause waren die Hallen in Ansbach geschlossen

„Es tut gut, nach der Weihnachtspause auch mal ohne Druck in ein Spiel gehen zu können”, sagt Piranhas-Trainer Nico Probst. Vor allem, weil die Vorbereitung eingeschränkt war. Die Hallen in Ansbach waren in den Ferien geschlossen, so konnten nur die Nachwuchsspieler der Nürnberg Falcons am 29. Dezember wieder mit dem Training beginnen. Die Ansbacher mussten sich selbst fit halten. Das erste Mannschaftstraining gab es erst am vergangenen Mittwoch. „Das war sicher nicht ideal”, weiß der Coach, „deshalb ist es wichtig, in den nächsten Wochen wieder in Topform für die Playoffs zu kommen.”

Das Heimspiel gegen Nördlingen war eine enge Kiste

Das Heimspiel gegen Nördlingen war – wie fast immer in den vergangenen Jahren – eine enge Kiste. Topscorer Sebastian Schröder hatte sich im Kampf um den Ball früh eine Verletzung zugezogen, die ihn wochenlang außer Gefecht setzte. Obwohl die Piranhas über die gesamte Spielzeit in Führung lagen, ließen sich die Nördlinger nie abschütteln und kämpften sich auch nach größeren Rückständen immer wieder heran. In der Schlussphase wäre die Partie fast noch gekippt. Fünf Minuten vor der Sirene lautete der Spielstand 78:77, doch am Ende hatten die Ansbacher mit 98:90 die Nase vorne.

Während Probst wie in der gesamten bisherigen Runde viel durchwechselte und sich die Punkte auf alle zwölf eingesetzten Spieler verteilten, blieben beim TSV überwiegend die Leistungsträger Kristian Ortelli, Robin Seeberger, Benedikt Schwarzenberger, Josef Eichler und Daniele Minguillon auf dem Feld. Diese fünf Nördlinger erzielten 76 der 90 Punkte. So baut Probst auch diesmal wieder darauf, in der Crunchtime den längeren Atem zu haben, rechnet in der Hermann-Kessler-Halle allerdings mit mindestens ebenso viel Widerstand.

TSV kämpft noch um die Teilnahme an den Playoffs

Vor eigenem Publikum kassierte das Team von Tony Imreh bisher nur eine knappe Niederlage gegen Jahn München. Die anderen fünf Heimspiele wurden mit durchschnittlich rund 20 Punkten gewonnen. Zudem kämpft Nördlingen noch um die Teilnahme an den Playoffs. Mit 14 Punkten sind sie derzeit Tabellendritter, punktgleich mit dem Vierten Vilsbiburg und nur zwei Zähler vor dem MTSV Schwabing auf Rang fünf, wo die Abstiegsrunde droht.

Piranhas müssen voraussichtlich ohne ihren Kapitän auskommen

Die Piranhas müssen voraussichtlich ohne ihren Kapitän Christian Imberi auskommen, der sich den großen Zeh angestoßen hat und derzeit kaum in einen Schuh passt. Mit Bastian Doreth arbeitet ein anderer Routinier nach seinen Achillessehnenproblemen weiter an dem Comeback. Am Mittwoch hat er mittrainiert, über seinen Einsatz wird kurzfristig entschieden. Sicher fehlen wird Joscha Eckert, der im Kader der Nürnberg Falcons beim Zweitligaspiel in Münster steht. Alle anderen Nürnberger sind dabei, so dass Probst voraussichtlich einen 12er-Kader zur Verfügung hat.

north