Der Bitcoin ist die bekannteste Kryptowährung auf dem Markt. Nach einem kurzen Allzeithoch 2025, endete das Jahr mit 5 Prozent Minus im Kurs. Ein durchwachsenes Ergebnis nennt Finanztip dieses Ergebnis - und rät insbesondere für die Altersvorsorge eher zu ETF (börsengehandelte Fonds) als zu Kryptowährungen.
„Anlegende können ihr Geld kaum risikoreicher anlegen als in Kryptowährungen“, sagt Nadine Graf, Finanztip-Expertin für Geldanlage. Wer aber doch in das hochspekulative Geschäft mit den digitalen Währungen einsteigen will, sollte einiges beachten. Allem voran:
Ist die Entscheidung für diese Anlageklasse gefallen, sollten Anlegerinnen und Anleger laut Finanztip darauf achten, Investitionen nicht über ihr herkömmliches Wertpapierdepot zu tätigen - auch wenn das zum Teil möglich wäre. Oft könnten Bitcoins nicht auf andere Wallets übertragen werden, womit Sie an den Anbieter gebunden wären. Teils wären auch die Kosten hoch und das Leistungsspektrum gering. Besser: auf Plattformen setzen, die auf den Kauf von Bitcoin spezialisiert sind.
Und wie findet man die geeignete Plattform? Laut Finanztip sollten Anbieter folgende Mindestkriterien erfüllen:
Ist das geeignete Angebot ausgewählt, kann es losgehen: Account einrichten, Guthaben einzahlen - Preislimit festlegen, das geht nämlich bei den meisten Anbietern. „Ein solches Limit schützt vor plötzlichen Kursbewegungen. Die Kauforder wird erst dann ausgeführt, wenn der Preis unter eine bestimmte Schwelle sinkt“, erklärt Nadine Graf vom Finanztip.
Was Sie sonst noch beachten sollten: Werden Bitcoins innerhalb eines Jahres mit Gewinn verkauft, fallen Steuern an. In Deutschland gilt eine Freigrenze von 1.000 Euro pro Jahr. Wer seine Bitcoin mehr als 12 Monate hält, verkauft danach bei Gewinn steuerfrei.
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