Amtsbekannter 21-Jähriger schlägt in Ansbach Passanten und beleidigt Polizisten | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.04.2026 13:12

Amtsbekannter 21-Jähriger schlägt in Ansbach Passanten und beleidigt Polizisten

Weil ein 21-Jähriger sehr aggressiv auftrat, musste die Polizei ein Unterstützungskommando anfordern. (Symbolbild: Maurizio Gambarini/dpa)
Weil ein 21-Jähriger sehr aggressiv auftrat, musste die Polizei ein Unterstützungskommando anfordern. (Symbolbild: Maurizio Gambarini/dpa)
Weil ein 21-Jähriger sehr aggressiv auftrat, musste die Polizei ein Unterstützungskommando anfordern. (Symbolbild: Maurizio Gambarini/dpa)

Ein 21-Jähriger hat nach Angaben der Polizei im Eingangsbereich des E-Center in der Ansbacher Brauhausstraße einen 75-jährigen Rentner grundlos geschlagen und getreten.

Die Tat ereignete sich am Mittwoch kurz nach 6 Uhr, der junge Mann ist bei der Polizei bereits bekannt.

Mit einem Holzstock attackiert

Mitarbeitern des Marktes gelang es, den Täter im Vorraum einzusperren. Die ersten eintreffenden Polizisten attackierte er mit einem Holzstock, sodass Pfefferspray eingesetzt werden musste. Weil er sich der Streife gegenüber derart aggressiv verhielt, wurde er erneut in den Vorraum verfrachtet und die Beamten alarmierten weitere Kräfte. Bis zum Eintreffen des Unterstützungskommandos (USK) öffnete der junge Mann mehrere Bierflaschen, trank einige Schlucke daraus und verschüttete den Rest im Eingangsbereich.

Die Staatsanwaltschaft Ansbach ordnete bei dem 21-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz hat und unter Führungsaufsicht steht, eine Blutentnahme an. Gegen ihn besteht ein vom Gericht angeordnetes Alkohol- und Drogenverbot. Die Einsatzkräfte des USK beleidigte er fortwährend. Nachdem sie ihn überwältigt hatten, wurde er ins Bezirkskrankenhaus gebracht.


Andrea Walke
Andrea Walke
... ist Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach und seit Dezember 2012 bei der FLZ. Sie fühlt sich in Rathäusern genauso wohl wie in Gerichtssälen und trifft am liebsten Menschen, die eine interessante Geschichte zu erzählen haben. Seit 2017 betreut sie redaktionell die Aktion "FLZ-Leser helfen".
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