Amnesty International Ansbach sucht eine Künstlerin, einen Künstler | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 22.11.2025 07:00

Amnesty International Ansbach sucht eine Künstlerin, einen Künstler

Ein Blick in den Gedenkraum für Pressefreiheit, den der Verein Wahrheitskämpfer im Frühjahr 2025 im Ansbacher Kunsthaus Reitbahn 3 gestaltete.  (Archivbild: Tizian Gerbing)
Ein Blick in den Gedenkraum für Pressefreiheit, den der Verein Wahrheitskämpfer im Frühjahr 2025 im Ansbacher Kunsthaus Reitbahn 3 gestaltete. (Archivbild: Tizian Gerbing)
Ein Blick in den Gedenkraum für Pressefreiheit, den der Verein Wahrheitskämpfer im Frühjahr 2025 im Ansbacher Kunsthaus Reitbahn 3 gestaltete. (Archivbild: Tizian Gerbing)

Die Amnesty International Gruppe Ansbach sucht eine Künstlerin, einen Künstler für ein Portrait des venezolanischen Journalisten und Menschenrechtsverteidigers Carlos Julio Rojas. Das Kunstwerk soll Teil der Onlinegalerie des Vereins Wahrheitskämpfer werden, der sich weltweit für die Pressefreiheit einsetzt.

Die Künstlergruppe Wahrheitskämpfer, die als Verein organisiert ist und ihren Sitz in Frankfurt hat, gab im Frühjahr mit einer kleinen Ausstellung im Kunsthaus Reitbahn 3 einen Einblick in ihre Arbeit. Sie gestaltete mit Blumen, Portraits von verfolgten, gefolterten und ermordeten Medienschaffenden und erläuternden Texten ein Mahnmal für Pressefreiheit.

Inhaftiert wegen Regimekritik

Nun wollen die Wahrheitskämpfer an Carlos Julio Rojas Carlos erinnern. Er ist Journalist, Gemeindeorganisator und stellvertretender Generalsekretär des Nationalen Journalistenverbands Venezuelas, so die Amnesty International Gruppe Ansbach. Er soll stellvertretend alle jene Medienschaffende repräsentieren, die in Venezuela aufgrund ihrer friedlichen Arbeit inhaftiert werden, so die Pressemitteilung. Präsident Nicolás Maduro gehe seit Jahren mit Repression, willkürlichen Verhaftungen und Einschüchterung gegen Regierungskritikerinnen und - kritiker vor. Allein im Jahr 2025 seien über 1000 Menschen aus politischen Gründen inhaftiert worden.

Mit dem Portrait von Carlos Julio Rojas möchten Amnesty International Ansbach und die Gruppe Wahrheitskämpfer seine Geschichte sichtbar machen als Symbol für den Mut all jener, die trotz Gefahr für ihre Freiheit für Wahrheit und Gerechtigkeit eintreten.

Die Amnesty International Gruppe Ansbach bittet Kunstschaffende, die sich für dieses Wahrheitskämpfer-Projekt interessieren, bei ihr zu melden. Bei künstlerischen Rückfragen vermittelt die Gruppe den Kontakt zum Projekt Wahrheitskämpfer.

Das könnte Sie auch interessieren
64 Meter Gleis: „Großer Bahnhof” beim Historischen Verein Bad WindsheimWladimir Barantschikov zeigt seine fantastischen Bildwelten in AnsbachAusstellung in Flachslanden: Heimatverein erzählt die Geschichte der Schürze„Crossroads“ in Heilsbronn: Kunst aus alten Holzkreuzen vom Friedhof50 Jahre Film- und Fotoclub Herrieden: Jubiläumsausstellung in der ZehntscheuneEthische Wegweiser an Feuchtwanger und Dinkelsbühler SchulenEin waschechtes Wildmobil im Abenteuerwald von Markt ErlbachSieglinde Botteschs „Hexenzyklus”: Ausstellung im Haus der Geschichte DinkelsbühlGelungene Ausstellung zur Geschichte Röckingens: Archivteam trifft ins Schwarze100 rote Raritäten: Spielzeugmuseum Sugenheim zeigt seltene FeuerwehrautosErinnerung an „Kräuterpfarrer” Heumann: Ausstellung in Elbersroth öffnet erneut„BBK on Tour” macht Station im Ansbacher Kunsthaus Reitbahn 3Trachten stehen im Mittelpunkt: Neue Ausstellung im Vogteimuseum in AurachHilfe für Opfer: Ausstellung zur Gewaltprävention in Feuchtwanger StadtbüchereiBilder für Gemüt und Geist in Schillingsfürst: Saisonstart im Doerfler-Museum

Ende November beteiligte sich die Ansbacher Gruppe wie jedes Jahr am Amnesty-Briefmarathon, laut Angaben von Amnesty International die größte Menschenrechtsaktion der Welt.

Zu erreichen ist die Gruppe per E-Mail
info@amnesty-ansbach.de
oder über Instagram Amnesty Ansbach
Der Wahrheitskämpfer unter wahrheitskaempfer.de


Von tw
north