Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr richtet die Gruppe formatF zum zweiten Mal ihren eigenen, kleinen Weihnachtsmarkt im Burggarten aus: das Winterglühen.
Der alternative Weihnachtsmarkt startet am Donnerstag, 15. Dezember. Er will Einheimische und Touristen mit Glühwein, Punsch, aufwendiger Dekoration und wechselnder Musik locken. Bis Samstag, 23. Dezember, können die Besuchenden täglich von 17 bis 22 Uhr das Winterglühen erleben.
Damit wollen die Veranstalter Rothenburg in der Vorweihnachtszeit „um ein besonderes Erlebnis reicher machen“, schreiben sie in einer Mitteilung.
Aus einer selbstgezimmerten Berghütte schenken sie Glühwein und Punsch aus. Daneben gibt es warme Speisen. Scheinwerfer tauchen den Burggarten in ein magisches Licht. „Mit uns gibt es die Weihnachtszeit für eine Woche anders und doch wie immer“, erklärt formatF.
Das Highlight eines jeden Abends: die unterschiedlichen Künstler, Bands und Chöre, die auf der kleinen Bühne im Burggarten auftreten werden. Am Donnerstag geht es los mit dem Chor „The Nowellists“ unter der Leitung von Jasmin Neubauer. Einen Tag später, am Freitag, singt wie im vergangenen Jahr der Lose Haufen Weihnachtslieder.
Das Ziel der Veranstalter: ein breites musikalisches Spektrum bieten. So tritt am Freitagabend direkt nach dem Losen Haufen die niederbayerische Sängerin Karin Rabhansl auf. Sie bietet ein Kontrastprogramm zu der Festspiel-Gruppe davor.
In den darauffolgenden Tagen geht es weiter, zum Beispiel mit elektronischer Musik von „Home Alone“. Den Abschluss bildet am Samstag, 23. Dezember, die Rothenburger Band „The Beersteins“.
Eine Konkurrenz zum Reiterlesmarkt will formatF mit dem Winterglühen nicht schaffen. Stattdessen sagen sie: „Es muss ja nicht immer alles gleich sein.“
Rothenburg besitze bereits einen der „schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands“. Das Winterglühen sei einfach ein „alternatives Element, das in die Zeit passt und in vielen anderen Städten heute dazugehört“. Dass das Winterglühen in diesem Jahr täglich erst um 17 Uhr öffnet, ist keine Entscheidung der Veranstalter.
Laut formatF ist das eine Vorgabe der Stadt, „aufgrund von Konkurrenz zum Weihnachtsmarkt“. Im vergangenen Jahr durfte formatF am Wochenende bereits ab 14 Uhr loslegen.
Letztlich zähle für die Organisatoren aber nur eins: „Das Wiedersehen, die Umarmung, das Zusammenkommen zur schönsten Zeit des Jahres.“