„Alt und Jung – Together”: Innovative AG verbindet Generationen in Dinkelsbühl | FLZ.de

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Veröffentlicht am 14.03.2025 10:22

„Alt und Jung – Together”: Innovative AG verbindet Generationen in Dinkelsbühl

Schülerinnen besuchen Menschen in der Tagespflege. Mit dabei sind (hinten, links) Annegret Enderes, die Initiatorin der AG, und (hinten, Vierte von links) Betreuungskraft Conny Lechler. (Foto: Herrmann Leistner)
Schülerinnen besuchen Menschen in der Tagespflege. Mit dabei sind (hinten, links) Annegret Enderes, die Initiatorin der AG, und (hinten, Vierte von links) Betreuungskraft Conny Lechler. (Foto: Herrmann Leistner)
Schülerinnen besuchen Menschen in der Tagespflege. Mit dabei sind (hinten, links) Annegret Enderes, die Initiatorin der AG, und (hinten, Vierte von links) Betreuungskraft Conny Lechler. (Foto: Herrmann Leistner)

Es geht um das gemeinsame Erleben. Mittwochnachmittags besuchen fünf Achtklässlerinnen der Hans-von-Raumer-Mittelschule die Tagespflegeeinrichtung der Diakonie in Dinkelsbühl. „Alt und Jung – Together“ lautet der Name dieser neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft (AG).

Die Initiative zu der AG ging von Annegret Enderes, der Mutter einer Schülerin, aus. Sie fragte bei der Tagespflege an, ob dort Interesse bestehe, eine AG zu gründen. Pflegedienstleiterin Yvonne Findeisen und Betreuungskraft Conny Lechler waren darüber erfreut. Auch sie hatten diesen Wunsch bereits auf ihrer Agenda. Nach mehreren Treffen und dem Austausch von Ideen fand sich dann ein passender Name für diese AG: „Alt und Jung – Together“. Dazu heißt es in einer Pressemitteilung der Tagespflege: „Der Name ist Programm: Gemeinsames Erleben – wobei die Betonung auf gemeinsam liegt.“

Mehr Verständnis zwischen den Generationen

Seit Ende Januar besuchen fünf Schülerinnen der achten Klasse der Hans-von-Raumer-Mittelschule die Tagespflegeeinrichtung der Diakonie. Mittwochnachmittags für zwei Schulstunden steht ein gemeinsames Programm an, das verbinden und für mehr Verständnis zwischen den Generationen werben soll. In Zeiten, wo es nicht mehr selbstverständlich ist, dass mehrere Generationen in einem Haus wohnen, und Familien zum Teil weit auseinander leben, helfe das gemeinsame Erleben, Verständnis füreinander aufzubringen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Vorurteile abzubauen.

Voller Vorfreude erwarten die Tagesgäste stets die Schülerinnen, wie es heißt. Beim Besuch in dieser Woche wurden die Konfirmationssprüche oder wichtige Sinnsprüche von den Mädchen auf ein großes Herz geschrieben und gemeinsam besprochen. Aber auch das gemeinsame Basteln und Gesellschaftsspiele bieten die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen. In Planung sind ein Eisessen in der Altstadt und ein Ausflug in die nähere Umgebung.

Laut Mitteilung der Tagespflege sind noch Kapazitäten vorhanden.

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