Alisa Falk ist die neue Weinprinzessin im Oberen Ehegrund | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.04.2025 18:58

Alisa Falk ist die neue Weinprinzessin im Oberen Ehegrund

Die neue Weinprinzessin Alisa I. (links) und ihre Vorgängerin Nina I. nahmen bei der Vorstellung der Neuen die Vorsitzende des Weinbauvereins, Anke Gümpelein, in die Mitte. (Foto: Weinbauverein Oberer Ehegrund)
Die neue Weinprinzessin Alisa I. (links) und ihre Vorgängerin Nina I. nahmen bei der Vorstellung der Neuen die Vorsitzende des Weinbauvereins, Anke Gümpelein, in die Mitte. (Foto: Weinbauverein Oberer Ehegrund)
Die neue Weinprinzessin Alisa I. (links) und ihre Vorgängerin Nina I. nahmen bei der Vorstellung der Neuen die Vorsitzende des Weinbauvereins, Anke Gümpelein, in die Mitte. (Foto: Weinbauverein Oberer Ehegrund)

Die neue Weinprinzessin für den Oberen Ehegrund heißt Alisa I. Falk. Sie übernahm jetzt die Krone von Nina I. Endreß aus Krautostheim. Diese hatte ein Jahr lang den Weinbauverein Oberer Ehegrund nach außen vertreten.

Zuvor hatte die Krassolzheimerin Anne Gümpelein (auch pandemiebedingt) das Amt sogar drei Jahre lang ausgeübt.

„Ich freu’ mich g’scheit drauf“, sagte Alisa I. nach ihrer Krönung gegenüber der Redaktion. Zu ihrer Amtseinführung waren gut ein Dutzend Weinhoheiten nach Krassolzheim gekommen, darunter auch zwei Prinzen. Ebenso vor Ort waren Winzer, die ihren Wein vorstellten sowie Vertreter der Politik.

Die Anwesenden durften sich über einen gelungenen Auftakt zur neuen Regentschaft freuen. „Ein Traum wird wahr, jetzt ist die goldne Stund’, ich bin die neue Weinprinzessin vom Oberen Ehegrund“, stieg Alisa I. reimend in ihre Rede ein.

Alisa Falk ist 18 Jahre jung und macht gerade eine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement in Uffenheim. Ab September – nach Abschluss der Berufsausbildung – plant die junge Frau eine „neue Reise“, fernab ihres „etwas unbequemen Bürostuhls“: Sie möchte eine Ausbildung in der Landwirtschaft beginnen. „Ich bin sehr stolz darauf, unseren Weinbauverein, den Oberen Ehegrund und unsere Region ab sofort repräsentieren zu dürfen“, sagte Falk in ihrer Antrittsrede – und bedankte sich beim Weinbauverein für das Vertrauen.

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Anke Gümpelein, Vorsitzende des Weinbauvereins Oberer Ehegrund, wandte sich zunächst an die scheidende Weinhoheit Nina I. Sie erinnerte an das Wein- und Honigfest im vorletzten Jahr. Endreß habe an diesem Tag „bei uns bedient, und Anne (Gümpeleins Tochter – Anmerkung der Redaktion) trug zu dieser Zeit die Krone des Weinbauvereins“. Lässig seien die beiden an der Theke gestanden, hätten Gläser gespült, Wein eingeschenkt und geplaudert.

Nach Ende der Stoßzeit habe Anne Gümpelein spontan zu Nina Endreß gesagt: „Dir würde die Krone auch gut stehen.“ Nach anfänglichem Zögern erwuchs aus dieser Bemerkung nach ein paar Wochen ein entschiedenes „Ja“ zur Krone.

Die Osingverlosung als großer Höhepunkt

Anke Gümpelein dankte der scheidenden Weinprinzessin Nina I. für die bisherige Unterstützung beim Mondscheinweinfest, beim Neustädter Weinmarktplatz, bei der Jungweinprobe der Weinwanderwelt in Krassolzheim und vielem mehr. „Wein ist immer so anspruchsvoll, wie er präsentiert wird“, sagte die Vorsitzende. Und das Präsentieren von Wein sei nicht immer einfach. Es erfordere das Geschick, sich der jeweiligen Situation anzupassen.

Ein ganz besonderer Höhepunkt sei für die scheidende Prinzessin sicherlich im vergangenen Jahr die Osingverlosung gewesen. Denn das Jahr 2024 fiel in die Amtszeit von Nina Endreß. Die damalige Weinhoheit habe gemeinsam mit Kaiserin Kunigunde dieses traditionsreiche Fest eröffnet, das nur alle zehn Jahre stattfindet.

Damit habe Endreß „ihr ganz persönliches Heimspiel“ gehabt. Ihr Heimatort Krautostheim, der zu den Mitgliedern des Weinbauvereins Oberer Ehegrund gehört, stellte zur Osingzeit die Weinprinzessin. „Und so hast du auch einen Ostermer Weinprinzessinnen-Wein erhalten, den wir heute als erstes verkosten durften“, führte Gümpelein weiter aus.

An die Neue, an Alisa I. Falk, gewandt, sagte diese: „Deine erste Feuertaufe mit einer Rede hattest du ja bereits im September, als du die Kerwapredigt gehalten hast.“ Weinprinzessin zu sein, bedeute jedoch viel mehr als nur ein hübsches Kleid und eine goldene Krone zu tragen. „Du wirst viele interessante Menschen in deiner neuen Rolle kennenlernen – auch solche, von denen man manchmal träumt, sie zu treffen.“

Gümpelein bedankte sich bei der neuen Weinprinzessin Alisa I. dafür, dass sie sich dieser Herausforderung stellt. Das verdiene Respekt und Anerkennung. Es sei ein „großes Geschenk für unseren Verein, dass du uns vertreten wirst“. Sicher werde Alisa die Winzer im Oberen Ehegrund stolz machen, sagte Gümpelein voraus.

Es blieb noch, der zwölften Weinprinzessin vom Oberen Ehegrund, auch im Namen des Weinbauvereins und aller Mitglieder, viel Erfolg, Freude und viele unvergessliche Momente zu wünschen. „Mögest du in deinem Amt nicht nur viele Träume verwirklichen, sondern auch viele glückliche Momente erleben und bei weinseligen Stunden viele nette Menschen kennenlernen“, wünschte die Vereinsvorsitzende der neuen Weinprinzessin vom Oberen Ehegrund.


Von Judith Marschall
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