Als Zeichen für nachhaltige Mobilität beteiligt sich der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim bereits zum fünften Mal an der Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln“. In diesem Jahr findet sie von Samstag, 27. Juni, bis Freitag, 17. Juli, statt, heißt es in einer Pressemitteilung.
Heuer beteiligen sich neben den Städten Bad Windsheim, Burgbernheim, Neustadt, Scheinfeld und Uffenheim auch die Gemeinden Burghaslach, Dachsbach, Diespeck, Dietersheim, Emskirchen, Gerhardshofen, Hagenbüchach, Markt Erlbach, Neuhof, Obernzenn, Sugenheim, Trautskirchen und Wilhelmsdorf an der Aktion. Fünf Kommunen mehr als bei der vergangenen Kampagne.
Ziel der Aktion ist es, dass Bürgerinnen und Bürger so viele Alltagswege wie möglich mit dem Fahrrad zurücklegen, um ein Zeichen für mehr Radverkehr und klimafreundliche Mobilität im Alltag zu setzen.
Kreisrat Harald Trabert übernimmt heuer eine besondere Herausforderung. Er will in diesen drei Wochen sein Auto stehenlassen und möglichst viele Wege mit dem Fahrrad fahren. Dabei will er Einblicke in seine persönlichen Erfahrungen geben und zeigen, wie praktisch das Radfahren ist, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Den Auftakt der Radelwochen bildet das Event „Radeln.Erleben. Vom Main zur Zenn“. Am Samstag/Sonntag, 27./28. Juni, können Radlerinnen und Radler den rund 100 Kilometer langen Radweg „Von Main zur Zenn“ entlangfahren. Auf ihrem Weg kommen sie an regionalen Spezialitäten, Kulturangeboten und Mitmachaktionen vorbei. Im Rahmen der Fotoaktion „Mein Moment von Main zur Zenn“ können Eindrücke festgehalten werden, mit der Chance, eine Fahrradtasche mit regionalen Produkten zu gewinnen.
Auch die „Landrad(t)s-Tour“ mit dem Landrat am Samstag, 27. Juni, bietet verschiedene Aktionen an. Die Tour führt teilweise entlang des Radwegs durch das neu angelegte Wäldchen am Jobcenter und das interaktive „Virtuelle Wasserpuzzle“.
Beim „Schulradeln“, welches sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte richtet, sollen Kinder und Jugendliche für das Fahrradfahren begeistert werden und ihre eigenständige Mobilität stärken. Die engagiertesten Klassen haben die Möglichkeit, etwas zu gewinnen.
Die Teilnahme ist kostenlos und kann einfach in der kostenfreien Stadtradeln-App erfasst werden.
Die gefahrenen Strecken der Radlerinnen und Radler können per GPS erfasst und direkt dem eigenen Team oder der Kommune gutgeschrieben werden. Anonymisierte Daten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer liefern wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Radinfrastruktur im gesamten Landkreis.
Durch die Auswertung der Daten wird die bedarfsgerechte Verkehrsplanung unterstützt.