Ab Juni entsteht ein Kreisverkehr im Osten von Leutershausen | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 20.05.2025 21:11

Ab Juni entsteht ein Kreisverkehr im Osten von Leutershausen

Während diese Kreuzung am Ostrand von Leutershausen zu einem Kreisverkehr umgebaut wird, soll der Verkehr auf einer provisorischen Fahrbahn im Norden (rechts im Bild) vorbeifließen. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Während diese Kreuzung am Ostrand von Leutershausen zu einem Kreisverkehr umgebaut wird, soll der Verkehr auf einer provisorischen Fahrbahn im Norden (rechts im Bild) vorbeifließen. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Während diese Kreuzung am Ostrand von Leutershausen zu einem Kreisverkehr umgebaut wird, soll der Verkehr auf einer provisorischen Fahrbahn im Norden (rechts im Bild) vorbeifließen. (Foto: Wolfgang Grebenhof)

Wegen des Baus eines Kreisverkehrs zur Anbindung des Gewerbegebietes Industriestraße an die Ostspange und an die Staatsstraße 2246 wird es in den nächsten Monaten bis zum Jahresende am östlichen Stadtrand von Leutershausen zu Verkehrsbehinderungen kommen. Eine Vollsperrung ist aber nicht vorgesehen.

Der Verkehr soll während der Bauzeit meist in beiden Richtungen weiter fließen, und zwar über eine temporäre zweispurige Behelfs-Trasse nördlich der Baustelle. Das ist vor allem deshalb notwendig, weil die Staatsstraße 2246 nach Ansbach zeitgleich als Umleitungsstrecke dient, während zwischen Windmühle und Elpersdorf die stark ramponierte Fahrbahn der Staatsstraße 1066 saniert wird. Diese wichtige Ost-West-Verbindung – die ehemalige Bundesstraße B14 – wird zu diesem Zweck zwischen den Pfingst- und den Sommerferien für mehrere Wochen komplett gesperrt.

Da es sich bei diesem etwa eineinhalb Kilometer langen Streckenabschnitt um eine Bedarfsumleitung der Autobahn 6 handelt, erfolge die Vollsperrung außerhalb der bayerischen Ferienzeiten, erläutert dazu das Staatliche Bauamt. Die Sanierung erfolgt in zwei Abschnitten: Damit das Gewerbegebiet Wüstenbruck weiterhin über die Staatsstraße erreichbar ist, wird an dieser Einmündung die Baustelle geteilt.

Teil einer Umleitung

Umgeleitet wird der Verkehr auf der Hauptverbindung zwischen Feuchtwangen und Ansbach über zwei Routen. Wer Richtung Westen fährt, wird in Elpersdorf Richtung Herrieden geschickt (St 2248) und von dort nach Neunstetten (St 2249). Auf dieser Strecke ist in Gegenrichtung auch Elpersdorf erreichbar. Wer in Richtung Ansbach unterwegs ist, muss in Neunstetten nach Leutershausen abbiegen (St 2249). Von dort aus geht es dann auf der Staatsstraße 2246 Richtung Schalkhausen – vorbei an der Kreisverkehr-Baustelle.

Den neuen Kreisel baut die Stadt Leutershausen in Sonderbaulast und „in engem Austausch“ mit dem Staatlichen Bauamt, wie es seitens dieser Behörde heißt. Wegen der langen Bauzeit sei bereits in der Planungsphase beschlossen worden, den Verkehr über eine zweispurige Behelfsumfahrung zu führen, statt ihn umzuleiten.

Der Kreisverkehr, für den im Vorfeld bereits eine Gasleitung verlegt wurde, bekommt einen Außendurchmesser von 40 Metern. Die vorhandenen Straßen werden auf einer Länge von 45 bis 120 Meter angepasst. Die Geh- und Radwege sowie öffentliche Feldwege werden angepasst. An zwei Punkten sind Querungsstellen für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen – auch mit Blick auf die Verbindung zum S-Bahn-Halt in Wiedersbach. Wegen der Nähe der Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße nach Wiedersbach in die Ostspange muss auch diese Anbindung umgebaut werden.


Wolfgang Grebenhof
Wolfgang Grebenhof
Redakteur in der Lokalredaktion Ansbach seit 1992. Schwerpunktmäßig zuständig für den Raum Leutershausen. Heimatverbunden und weltoffen, regional verwurzelt und global neugierig.
north