Mitte Dezember soll die Fahrbahn auf der Autobahn 6 zwischen der Landesgrenze von Baden-Württemberg und Bayern sowie dem Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim fertiggestellt werden. Seit Jahren war die Strecke im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus nicht komplett befahrbar.
Nach Vorarbeiten im Herbst 2020 begannen die Bauarbeiten am Kreuzungsbauwerk A6/A7 im April 2021. Abgeschlossen wurden sie dann im Dezember 2022. Von Frühjahr 2022 bis Herbst 2023 wurde die neue Richtungsfahrbahn Heilbronn hergestellt, heißt es von Seiten der Autobahn GmbH des Bundes. Die neue Fahrbahn entstand überwiegend nördlich der bestehenden A6, „um die Eingriffe in den Verkehr so gering wie möglich zu halten”.
Der Ausbau in Fahrtrichtung Nürnberg erfolgte direkt im Anschluss und wurde im Bereich des Autobahnkreuzes Ende 2024 abgeschlossen. Der verbleibende Streckenabschnitt soll nun die nächsten Tage fertiggestellt sein. Somit stehen dem Verkehr auf der A6 zwischen der Landesgrenze und dem Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim bald sechs Fahrstreifen zur Verfügung.
Eine letzte Bauphase gibt es aber noch: Ab dem Frühjahr 2026 werden Lärmschutzwände errichtet, kündigt die Autobahn GmbH an. Der direkt an die Autobahn angrenzende Ort Schnelldorf sowie dessen Ortsteil Oberampfrach werden künftig durch insgesamt vier Kilometer Lärmschutzwälle und -wände vor Verkehrslärm geschützt sein. Die Wände haben eine Höhe von vier bis neun Metern, heißt es in der Mitteilung.
Für diese Arbeiten wird es nächstes Jahr notwendig sein, „die Fahrstreifen in diesem Bereich zu reduzieren”. Die Arbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen werden.