Ein wichtiger Bestandteil der Partnerschaft zwischen Herrieden und Melk ist der Jugendaustausch. In diesem Jahr hat er zum 40. Mal stattgefunden. In der Stadt an der Altmühl war eine Gruppe aus Niederösterreich zu Gast. Geboten wurde ein abwechslungsreiches Programm.
Die Jugendlichen aus Melk reisten gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern per Bahn an und wurde von ihren Gastfamilien empfangen und begrüßt, schreibt Stephan Wenk, der Beauftragte der Stadt Herrieden für den Jugendaustausch, in einer Pressemitteilung.
Am nächsten Tag trafen sich alle Teilnehmenden in der Grund- und Mittelschule, wo sie zunächst spielten. Anschließend wurde eine Fahrradtour entlang der Altmühl nach Gern unternommen. Nach einer kurzen Rast kehrten alle wohlbehalten zurück nach Herrieden.
Die Verantwortlichen hatten weitere Ausflüge organisiert. So war etwa der Nürnberger Tiergarten Ziel. In kleinen Gruppen erkundeten die Jugendlichen die weitläufige Anlage.
Zudem ging es an den Altmühlsee. Nach Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Muhr am See wurde zum Minigolfplatz am Schlungenhof gewandert, wo eine Runde gespielt wurde. Zurück nach Muhr am See wurde mit der MS Altmühlsee gefahren.
Auch wurde die US-Garnison in Katterbach besucht. Zwei Betreuerinnen der Streitkräfte führten die Gruppe über das Gelände, erklärten die Geschichte und zeigten die verschiedenen Gebäude. Im Hangar durften die Mädchen und Jungen in Hubschraubern Platz nehmen, wobei Pilotinnen und Piloten ihnen die Funktionen erklärten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine wurde gebowlt und sich auf dem riesigen Spielplatz in der Wohnsiedlung ausgetobt, berichtet Stephan Wenk weiter. Im Kletterwald bei Rothenburg war tags darauf für alle die passende Tour dabei.
Aus Anlass des 40. Jugendaustauschs veranstaltete die Stadt Herrieden zum Abschluss ein Grillfest. Zu diesem konnte Bürgermeisterin Dorina Jechnerer zusammen mit Altbürgermeister Werner Herzog den amtierenden Bürgermeister von Melk, Patrick Strobl, und dessen Amtsvorgänger Thomas Widrich sowie eine Delegation von Mitgliedern des Melker Stadtrats begrüßen.
Außerdem waren neben den Mitgliedern des Herrieder Stadtrats auch alle Personen eingeladen, die in den vergangenen 40 Jahren als Betreuende den Austausch überhaupt erst möglich gemacht hatten, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.
Das Betreuerteam der ersten Stunde in Herrieden, Robert Buckel und Christa Wiedenhöfer, erinnerte an so manche Anekdote. Zudem gaben die aktuellen ehrenamtlichen Betreuenden, Stephan Wenk und Laura Frey, Einblick in das Programm des diesjährigen Austauschs.
Jechnerer und Strobl betonten einmal mehr die Bedeutung der Verbindung der beiden Städte. Als sichtbares Zeichen unterzeichneten sie Urkunden, in denen der Wille zur weiteren lebendigen Partnerschaft bekräftigt wird. Gastgeschenke wurden übergeben, die von Mädchen und Jungen der Wolfhard-Schule eigens angefertigt worden sind.
Zusammen mit der Delegation traten die Jugendlichen und ihre Betreuer die Rückreise nach Melk per Bus an.